NEWS

Wir bedanken uns für eine erfolgreiche Saison 2016/17!

– 1. Manschaft:  Vereinsrekord mit 53 Punkten in der Bezirksliga
– 2. Manschaft: Aufstieg in die Kreisliga B
– Damenmannschaft:  Vizemeister ohne Saisonniederlage
– A-Junioren: Klassenerhalt in der Bezirksliga


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A -Junioren Probetraining beim SC LWL 05

Für die neue Saison werden talentierte Fußballer der Jahrgänge 1999, 2000 und 2001 gesucht, die leistungsorientiert und überkreislich Fußball spielen möchten.

Wir bieten unseren Spielern:

  • ein leistungsorientiertes Training, in dem jeder Spieler individuell gefördert wird
  • qualifizierte Trainer, die mit den Spielern arbeiten aber den Spaß nicht vergessen
  • anspruchsvolles und regelmäßiges Torwarttraining durch speziell geschulte Trainer

Probetraining:

Dienstag den 20.06.17 um 19:00 Uhr-20:30 in Neu-Listernohl

Donnerstag den 22.06.17 um 19:00 Uhr-20-30 Uhr in Neu-Listernohl

 

Bei Teilnahme bitte erst die Trainer unter den angegebenen Daten kontaktieren.

– Frank Keseberg: frank.keseberg@googlemail.com (Tel: 0151 / 12198055)

– Joaquin Extremera: j.extremera@gmx.de ( Tel: 0171 / 7151079)

Eine wichtige Voraussetzung ist  vor dem Training zu beachten. Jede/r vereinsfremde Teilnehmer/in muss das Formular “Anmeldung zum Probetraining” aus versicherungstechnischen Gründen ausgefüllt und unterschrieben vorlegen.

Hierzu steht in dem Bereich “Verein” -> “Downloads” das Erlaubnisformular zum Download zur Verfügung. Dieses bitte ausfüllen und vom aktuellen Verein unterschreiben lassen.

Interessierte Eltern haben während des Trainings Gelegenheit, sich über die Arbeitsweise der Jugendabteilung zu informieren oder auch gezielte Fragen zu stellen.


Fanbus

Springt auf den Aufstiegszug!!!

Schon jetzt steht fest: Die Zweite “had a grandios Saison gespielt”. Und am Sonntag gilt es diese Saison mit dem Aufstieg in die Kreisliga B zu krönen. Da lässt sich der LWL nicht lumpen und organsiert zum Auswärtsspiel in Rhode einen Fanbus. Also brüllt, schreit, singt, trinkt, peitscht, pöbelt, jubelt, skandiert, lobt, kritisiert (sachlich), feiert und tragt unsere Mannschaft zum Sieg!!! Kurzum: Kommt einfach mit!!! Wir brauchen jede Unterstützung.

 

Die Eckdaten:

11:30 Uhr Abfahrt ab Dorfmitte in Windhausen

11:45 Uhr Abfahrt ab Bushaltestelle Breidebach in Neu-Listernohl

15:00 Uhr Rückfahrt von Rhode

Kostenpunkt: 5€ pro Person

Buskapazität: 60 Personen

Anmeldung bei Dirk Klein


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LWL Damen auch von Meister SG Albaum/Heinsberg nicht zu stoppen

Klarer 4:2 Sieg unserer Damen am Sonntag

Weltringhausen, den 14.05.2017

Dunkle Wolken über Weltringhausen bei Spielbeginn am letzten Spieltag. Sollte das ein schlechtes Zeichen sein? Zu Gast war Spitzenreiter  SG Albaum/Heinsberg. Eine Mannschaft die bislang kein Spiel verloren und nur ein Unentschieden in der der laufenden Saison erspielt hatte.

Mit Mann und Maus reiste der Tabellenerste in Weltringhausen an. Die mitgereisten Zuschauer des Gegners, ausgerüstet mit Trommeln und Trompeten, wollten so ihre Mannschaft zum Sieg gegen  den LWL peitschen.

Auch die Damen des LWL, mit weißer Weste angetreten, wollten alles dafür tun, die Saison ohne verlorenes Spiel zu beenden. Deren  Fans und Zuschauer  waren gespannt, wie sich die Mädels vom LWL gegen diesen Gegner präsentieren würden.

Pünktlich um 13.00 Uhr wurde das Spiel durch Schiedsrichter Dennis Frank angepfiffen.

Was sahen die Zuschauer? Von der ersten Sekunde an eine hoch motivierte LWL Mannschaft,  die den Tabellenführer in allen Belangen überlegen war. Nur gelegentliche Konter des Gegners brachten ein wenig Gefahr für eine konzentriert und gut stehende Abwehr des LWL. Abwehrchefin Sandra Quinker, die nach Verletzung wieder im Kader war, schob ihre Vorderleute in gewohnter Weise so, dass der Gegner kaum ein Durchkommen hatte. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann der LWL die Führung in diesem Spiel erzielen würde.

30 Minute: Ein scharf geschossener Ball von Kirsten Scheppe auf das Tor des Gegners, konnte dessen Torfrau nicht festhalten. Hier lauerte Stürmerin Lena Klein. Durch konsequentes Nachsetzen donnerte sie den Ball zum 1:0 für den LWL über die Linie.

Mittlerweile schien die Sonne über dem Sportplatz. Die dunklen Wolken waren für den LWL nicht mehr zu sehen. Weitere Chancen taten sich auf. Ein Spiel auf hohem Niveau entwickelte sich.

40 Minute: Freistoß für den Gegner 30 Meter vor dem Tor des LWL. Ein hoch hereingebrachter Ball, bei dem die Abwehr des LWL das erste Mal ungeordnet war. Stürmerin J. Sellmann,  die Ihre Mannschaft mit insgesamt 39 Toren an die Spitze der Tabelle geschossen hat, ist  mit dem Kopf zur Stelle. Ausgleich kurz vor der Halbzeit. Das Ergebnis 1:1 stellte den Stielverlauf bis dahin auf den Kopf.

Halbzeitstand 1:1.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste endete. Der LWL war in allen Belangen besser. Wie auch schon in der ersten Halbzeit waren die Stürmer der SG in besten Händen der Abwehrreihe des LWL. Besonders Stürmerin J. Sellmann verzweifelte an der ihr zugeteilten Gegenspielerin Nicole Schütter.

74 Minute: Linda Feibel wird im Mittelfeld angespielt. Aus 20 Metern erzielt sie, mit einem fulminanten Schuss, das 2:1 für den LWL. Die Freude war riesig. Es sollte aber nicht der letzte Treffer gewesen sein. 85 Minute. Wieder nimmt Lena Klein Maß. Unhaltbar für die Torfrau der SG erzielt sie das 3:1 für den LWL. Dann die 88 Minute: Der LWL wieder mit viel Druck auf das Tor der SG Albaum/ Heinsberg. Der Ball wird zur Spielöffnung auf die aus der Abwehr aufgerückte Kirsten Scheppe zurückgespielt. Diese nimmt aus vollem Lauf und mit vollem Risiko aus ca. 35 Metern Maß. Der Ball passt genau und schlägt zum 4:1 im Tor der SG ein.

90 Minute: Im sicheren Gefühl des Sieges ein Abspielfehler unserer  linken Verteidigerin in der Vorwärtsbewegung des LWL. Der Ball landet genau vor den Füßen der Stürmerin der SG. Allein vor Torfrau Dominique Besting, die bis dahin einen ruhigen Sonntag verlebte, schiebt sie den Ball zum 4:2 Endstand ein.

Fazit: Tolles druckvolles Spiel des LWL in dem der Gegner nur das Nachsehen hatte.


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Zweite marschiert Richtung Aufstieg

Nächster Blowout! Die Reservemannschaft war an diesem Wochenende der Star des LWL. Die Mannschaft von Trainer Dawid Jaworski gewann das wichtige Spitzenduell in Iseringhausen souverän mit 5:1. Lengsfeld und Extremera brachten den LWL vor der Pause in Front, ehe Iseringhausen zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzen konnte. Wessels, Haase und Humberg wickelten den Auswärtssieg in der Schlussphase dann aber endgültig in trockene Tücher. Durch den Erfolg steht die Zweite zwar weiterhin zwei Punkte hinter Tabellenführer Gerlingen, hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand.

Stimmen:

Patrick Bender (zum verschossenen Elfmeter): „Fußball-Statistiken sind wie Frauen im Bikini. Sie zeigen eine Menge, aber eben nicht alles.“

Jens Luke: „Kompliment an meine Mannschaft. In so einem Hexenkessel so eine Leistung abzurufen, ist schon aller Ehren wert. Das war ein ganz wichtiger Schritt.“

Julian Tump: „Fast das ganze Stadion war gegen uns und bis auf die LWL-Fans war ganz Deutschland gegen uns. Etwas Schöneres gibt es nicht.“

Andreas Arns: „Uns stehen noch zwei Endspiele bevor. Eins gegen Bleche und eins in Rhode. Wir haben in solchen Spielen eigentlich immer geliefert, deshalb bleiben wir optimistisch. Ich freue mich auf diese beiden Finals, bin total fokussiert darauf, alles andere wird ausgeblendet und muss ausgeblendet werden bis nach der Saison.“

Vor dem Spiel:

Die Ansetzung der Partie auf Samstag um 15 Uhr sorgte in der Medienbranche bereits vergangene Woche für erhitzte Gemüter. Denn sowohl der Bezahlsender Sky als auch Sport 1 bemängelten die zeitgleiche Anstoßzeit mit der Bundesliga und Eishockey-WM. Das ginge für beide TV-Kanäle mit deutlich sinkenden Einschaltquoten einher. Die Experten sollten Recht behalten. Das Spiel an der Iseringhauser Vogelstange wurde in insgesamt 143 Länder übertragen. In der Spitze verfolgten den Kantersieg der „blauen Bestie“ in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen.

Das fiel auf:

  • Unsere Zweite, bei Ballbesitz in ein 3-1-4-2 aufgeteilt, wie erwartet mit dem Gros an Ballbesitz. Diesen verteidigten die Iseringhauser sehr frühzeitig in einem 4-3-2-1 mit variablen Speerspitzen und aggressivem Pressing.
  • Der LWL schaffte es jedoch immer wieder durch gutes Positions- uns Passspiel, sich aus der Umklammerung zu lösen und dann große Räume zu bespielen. Meistens fand man über den Zehnerraum die Flügel. Außenverteidiger Luke schob bei eigenem Spielaufbau extrem nach vorne. So konnte sich Aspelmeyer immer wieder kurz anspielen lassen. Die Spielvereinigung wechselte auf ein 5-3-2, sobald die Ebbekicker die erste Pressinglinie überspielt hatte.
  • Auch im Spiel gegen den Ball waren unsere Jungs absolut griffig. In der Anfangsphase gingen weit über 60 Prozent der Duelle an Blau-Weiß. Das wurde im weiteren Verlauf von den Gastgebern nur noch minimal nach unten korrigiert.
  • Die Hausherren ließen sich über weite Strecken zu sehr in die eigene Hälfte drücken und sorgten – wenn überhaupt – nur punktuell für planvolle Entlastung. Lakwas Tor war zugleich der letzte Torschuss der SpVg.
  • Die hohen Spielanteile für den LWL blieben dagegen bestehen, doch den Gästen mangelte es nach dem Anschlusstreffer rund um den Iseringhauser Strafraum an schneller Entscheidungsfindung, um das engmaschige Netz der Hausherren auseinander zu spielen. Am ehesten klappte das über Verlagerungen auf die Außenbahnen, doch oftmals fehlte den letzten beiden Kontakten die Präzision.

Fazit:

Die Torfabrik des LWL machte wieder einmal den Unterschied aus. Die Zweite steht momentan bei 128 Toren und einer Tordifferenz von +103. Dagegen war für Iseringhausen kein Kraut gewachsen.

Star des Spiels:

Patrick Lengsfeld. Dominierte das Mittelfeld brutal und hatte bei rund 90 Prozent aller LWL-Angriffe seine Füße im Spiel. Dazu ebenfalls stark in der Balleroberung. Highlight war natürlich sein Freistoß, als der „Sechser“ die Murmel aus rund 30 Metern unnachahmlich ins Dreieck streichelte. Ebenfalls stark: Julian Tump. Schaffte es, sich in der Sonne von Iseringhausen gleichmäßig zu bräunen.

Flop des Spiels:

Ingmar Klose. Wieder nicht zu „Null“! Packt auch in der Kreisliga C  fleißig hinter sich. Für Klose war es in den vergangenen beiden Spielen schon der zweite Gegentreffer.

 

Randnotiz: Unsere Erste kassierte am Sonntag eine 3:1-Niederlage bei Rot-Weiß Lüdenscheid.


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Nächster Erfolgscoup

Unsere Erste hat nach der Niederlage in Meinerzhagen schnell wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Im Verfolgerduell gegen Salchendorf gewann das Team von Trainer Bene Gabriel mit 4:1. Nach überschaubarer erster Hälfte schossen Schulz, B. Klein per Doppelpack und Herrmann einen souveränen Heimsieg heraus. Damit klettert der LWL vorbei am Tabellennachbarn aus dem Siegerland auf Platz fünf. Sogar der Tabellenzweite Wenden ist weiterhin in Sicht.

Stimmen:

Fabi Schulz: „Frohes Neues erstmal. Ich habe mir gedacht, wenn ich schon mal hier bin, kann ich auch treffen.“

Nicolas Herrmann: „Puh. Das war ein enges Höschen. Zum Glück habe ich noch ein Tor gemacht. Sonst wäre es ein verlorener Sonntag geworden.“

Max Haase (über Michel Aspelmeyer): „Er ist die fleischgewordene Fehlerlosigkeit. Alles, was er macht, sieht so einfach aus. Dabei sind seine Bewegungen für einen „Normalo“ eigentlich ein verdammtes Hexenwerk. Jede Ballannahme und jeder Haken könnten einem Lehrbuch entsprungen sein. Was anderen Spielern vielleicht nur einmal im Leben gelingt, gelingt ihm in beeindruckender Beständigkeit.“

Vor dem Spiel:

Moritz Kümhof stattete seinem Ex-Verein an der Langewiese einen Besuch ab. Das dürfte die Gerüchteküche weiter anheizen. Schon in den vergangenen Monaten hatten verschiedene Boulevard-Blätter immer mal wieder berichtet, dass die Beziehung des Innenverteidigers zum LWL nie abgerissen sei. Im Falle einer Rückkehr müsste der Fusionsclub jedoch tief in die Tasche greifen. Die Ablösesumme für „Fäller“ wird auf etwa 50 Millionen Euro geschätzt. Das ist für den ersten Vorsitzenden Dirk Klein noch deutlich zu hoch. Die SG Finnentrop/Bamenohl hat aber ohnehin schon signalisiert, dass sich jegliche Interessenten eine Anfrage im Prinzip sparen könnten. Neben dem LWL sollen auch Barcelona, Manchester City und die SG Bleche/Germinghausen um den 20-Jährigen buhlen.

Das fiel auf:

  • Die Anfangsphase entwickelte sich zum (Kunst-)Rasenschach. Der LWL hatte den Ball, Salchendorf reagierte. Als unsere Jungs nach gut zehn Minuten mehr Risiko gingen, wuchs auch die Fehlerquote an. Der letzte Pass bei einer sonst ordentlichen Spieleröffnung wurde vielfach zu schlampig ausgespielt. Dennoch kam der Fusionsclub immer wieder zum Abschluss (8:1 Torschüsse vor der Pause).
  • Unsere Erste agierte nach Ballverlusten teilweise zu passiv. Im Zuge dessen entstanden Freiräume und vielversprechende Situationen für die Gäste, die diese allerdings nicht konsequent nutzten. Im 4-1-4-1 des LWL war der alleinige „Sechser“ Inal gegen den Ball häufig auf sich alleine gestellt, wenn die etwas offensiveren „Achter“ Klein und Herrmann überspielt wurden.
  • Bei den Hausherren interpretierten die Offensivspieler ihre Rollen sehr variabel. Während Aspelmeyer seinen linken Flügel noch ziemlich streng hielt, rochierten B.Klein und Herrmann ständig. Auch Heimes, der gegen tief stehende Salchendorfer nur schwer ins Spiel kam, ließ sich immer wieder auf den Flügel fallen, um mehr am Spiel teilzunehmen.
  • Nach dem Führungstor hatte der LWL die Partie endgültig im Griff. In der Folge pflügten Herrmann, Aspelmeyer und Co. wie eine Dampfwalze über alles, was keine schwarzen Trikots trug. Bei den Treffern zum 2:0, 3:0 und 4:0 hatten die Salchendorfer die besten Stehplatzkarten. Vom Sturmlauf nach der Pause konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. Die Schlussphase war daher ähnlich interessant wie eine leere Kiste Krombacher.

Fazit:

Hochverdienter Erfolg des LWL. Spätestens durch die Einwechslung von Rene Sangermann und Max Haase hatten die Ebbekicker neben mehr Spielanteilen auch deutliche optische Vorteile.

Star des Spiels:

Fabian Schulz. Unfassbares Pensum auf der rechten Abwehrseite. Hielt seinen Gegenspieler defensiv wie gewohnt in einer Bierruhe an der kurzen Leine. Offensiv sprudelte ihm der Tatendrang aus den Ohren heraus. Beackerte die Außenlinie fast schon in heroischer Manier und belohnte sich schließlich mit dem Tor zum 1:0.

Flop des Spiels:

Ingmar Klose. Wieder nicht zu „Null“! Die letzte weiße Weste für Klose datiert gefühlt von der ersten Schalker Meisterschaftsfeier. War beim Gegentor offensichtlich anderweitig beschäftigt. Bezeichnend: Bereits zum zweiten Mal ließ er sich von einem Stürmer überrumpeln, der mehr als ordentlich durch den Winter gekommen ist. Auch offensiv ohne jegliche Akzente. In dieser Form eher Kaan als Kahn!


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Eine Nummer zu hoch! Wackerer LWL unterliegt Meinerzhagen

Unsere Erste musste gegen Meinerzhagen eine erwartete Niederlage hinnehmen. Die Mannen von Trainer Bene Gabriel verloren beim Tabellenführer mit 2:3. Heimes sorgte gegen überlegene Hausherren per Doppelpack lediglich für Ergebniskosmetik. Damit rutscht der LWL mit 48 Punkten auf Platz sechs ab. Ein Sieg am Sonntag gegen den direkten Konkurrenten Salchendorf würde unsere Jungs aber wieder in die Top 5 spülen.

 

Stimmen:

 

Christopher Wagner: „Meinerzhagen ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin und kann ziemlich wehtun. Das war bei uns in der ersten Halbzeit auch der Fall. Danach haben wir aber bewiesen, dass wir echte Krieger sind. Das 2:3 wird uns jetzt nicht komplett aus der Bahn werfen.“

Ingmar Klose: „Die Gegentore fielen zu den psychologisch ungünstigsten Zeitpunkten. Aber man muss an dieser Stelle auch einmal die Frage stellen, ob es Gegentore gibt, die zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt fallen.”

Calvin Klein: „Wir haben unsere Gegner nicht unterschätzt. Sie waren nur besser als wir dachten.“

 

Das fiel auf:

 

  • Der LWL wurde von den Hausherren in der Anfangsviertelstunde überrannt. Die Ebbekicker bekamen die Räume nicht geschlossen und konnten das individuelle Tempo des Tabellenführers nicht mitgehen. Das Resultat: 7:0 Torschüsse, 3 Großchancen und über 76 Prozent Ballbesitz für Meinerzhagen.

 

  • Auch bezeichnend: Lange Zeit lag der SC bei nur knapp über einem Drittel gewonnener Zweikämpfe. Die Jungs von Trainer Benedikt Gabriel schafften es nicht, genügend Druck auf den Gegner zu bekommen. Offensiv hatte man zudem in der ersten Halbzeit bis auf einen Hochkaräter von Fabi Schulz kaum einen Fuß in der Tür.

 

  • Die fehlende Griffigkeit war aber natürlich auch der Spielstärke der Hausherren geschuldet. Meinerzhagen agierte wie aus einem Guss und schaffte bei eigenem Ballbesitz immer wieder Überzahlsituationen. Damit kamen unsere Jungs überhaupt nicht zurecht. Demir und Co. besetzten die Zwischenräume perfekt und benötigten häufig nur sehr wenige Kontakte.

 

  • Die Maßnahme von Coach Gabriel, den etatmäßigen Außenverteidiger Schulz auf die rechte Offensivschiene zu stellen, um auch nach hinten stabiler zu sein, war mit der 0:2-Hypothek zur Pause quasi hinfällig. Gabriel musste mehr Risiko gehen und brachte Sangermann. Fortan wurden die LWL-Aktionen flüssiger. Die Gäste wirkten auch in der Defensive deutlich kompakter. Meinerzhagen kam zu weniger Tormöglichkeiten. Die Präsenz des „Helden von Heggen“ scheint offenbar sehr wichtig für die Statik im Spiel von Blau-Weiß zu sein. Die starke Phase nach der Pause mündete letztlich im 1:2.

 

  • Als der Druck von Meinerzhagen nach dem Anschlusstreffer gut zwanzig Minuten vor dem Ende wieder zunahm, fanden sich auf letzter Linie des Fusionsclubs teilweise sechs Mann, die sich den Angriffswellen erfolgreich entgegenstellten. Offensiv setzte der SC mittels Konter immer wieder Nadelstiche. Als man das Gefühl hatte, der LWL habe vieles im Griff, fiel das 3:1 für die Hausherren.

 

  • Auch nach der vermeintlichen Entscheidung bewies die Erste Moral. Unsere Jungs spielten weiter rotzfrech nach vorne und wurden erneut mit dem Anschlusstreffer belohnt. In der Schlussphase wackelte der Branchenprimus sogar.

 

Fazit:

Meinerzhagen verpasste es, in einer furiosen ersten Halbzeit für die Entscheidung zu sorgen. Der SC fing sich im Laufe der Partie und wurde defensiv stabiler. Ein Unentschieden wäre dennoch des Guten zu viel gewesen. Insgesamt ein absolut verdienter Erfolg für Meinerzhagen. Unsere Jungs wehrten sich jedoch tapfer und zeigten besonders in der zweiten Halbzeit eine ordentliche Leistung.

 

Star des Spiels:

Nick Heimes. War über 60 Minuten eigentlich vom Spiel so gut wie abgeschnitten, weil der LWL fast ausschließlich in der Defensive gefordert war. Bewies bei seinen Anschlusstreffern aber einmal mehr seine Kaltschnäuzigkeit. Besonders sehenswert war der Treffer zum 2:3, als er nach filigraner Ballverarbeitung mit dem zweiten Kontakt vollstreckte. Mit neun Saisontreffern ist Heimes nun hinter Herrmann zweitbester LWL-Schütze.

 

Der Flop des Spiels:

Die LWL-Anfangsphase. Der Plan war eigentlich, die „Null“ lange zu halten. Das wurde jedoch bereits nach 30 Sekunden komplett über den Haufen geworfen. Geschockt durch die frühe kalte Dusche taumelte der Fusionsclub in der Folge wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring und kassierte mit dem 2:0 fast folgerichtig die nächste „Rechte“.

 

 

 


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Arbeitssieg! LWL klettert auf Rang 5

Unsere Erste schwimmt in der Bezirksliga Gruppe 5 weiter auf der Erfolgswelle. Die Mannschaft von Trainer Benedikt Gabriel gewann gegen den stark abstiegsbedrohten SV Rothemühle knapp mit 1:0. Vor 25.654 Zuschauern im gut gefüllten Ebbestadion erzielte Dennis Busenius mit seinem siebten Saisontreffer das Tor des Tages. Durch den vierten Sieg in Serie springt der LWL vorbei an Weisstal auf Platz 5. Damit geht es für die „jungen Wilden“ mit viel Selbstvertrauen zum Branchenprimus nach Meinerzhagen.

 

Stimmen:

Hüseyin Inal: „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben ein gutes Heimspiel gezeigt und hochverdient gewonnen. Spielerisch haben wir dominiert. Der Mannschaft gebührt ein großes Kompliment. Wir haben heute absoluten Siegeswillen gezeigt. Die Stimmung in der Kabine ist sehr ausgelassen. Wir freuen uns sehr und wissen, was wir geschafft haben.“

 

Nicolas Herrmann (zur Kritik, er könne nur per Elfmeter treffen): „Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt hierherkomme und etwas dazu sage. Aber ich finde, da sollte man ruhig mal Stellung zu nehmen. Das ist für mich nicht nachzuvollziehen. Da muss man aufpassen, was man schreibt und wie man es rüberbringt. Weil ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen, Freunde der Sonne!“

 

Das fiel auf:

 

  • Besonders in der Anfangsphase war Rothemühle mit dem aggressiven Pressing der Ebbekicker überfordert und so konnten sich die „Wendschener“ kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Nach rund 35 Minuten kam die Elf von Trainer Peter Neumann dann einen Ticken besser in die Partie und hielt den LWL etwas weiter vom eigenen Tor weg.
  • Gabriel schickte sein Team mit einem klassischen 4-4-2 auf den Platz. Herrmann und Marlon Klein kümmerten sich im Zentrum wechselweise um SV-Spielgestalter Renner. Da die Außenverteidiger offensiv agierten, orientierten sich Aspelmeyer und vor allem Busenius häufig Richtung Mitte. Dabei waren unsere Jungs um einen geduldigen Spielaufbau bemüht, hatten gegen zumeist tiefstehende Rothemühler bis auf punktuelle Geistesblitze aber offensiv nur wenig Fleisch auf dem Knochen.
  • Der LWL versuchte phasenweise, Rothemühle aus der Defensive herauszulocken, um mit schnellem Umschaltspiel für Torgefahr zu sorgen. Dabei spielten die Hausherren ihre Angriffe vornehmlich über die linke Seite (circa 60 Prozent im ersten Durchgang).
  • Im zweiten Durchgang zeigte sich Rothemühle mutiger und kam zu einigen aussichtsreichen Chancen. Allerdings fehlte den Gästen im Mittelfeld häufig die nötige Absicherung, wodurch sich für die schnellen Offensivspieler des LWL große Räume ergaben.
  • Besonders in der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da Rothemühle auf den Ausgleich und der LWL auf die Entscheidung drückte. Allerdings spielten sowohl die Ebbekicker als auch die Gäste die aussichtsreichen Situationen kaum konsequent aus, sodass sich die Anzahl der hochkarätigen Chancen noch in Grenzen hielt.

 

Fazit: Verdienter Heimerfolg für den LWL, der eigentlich hätte höher ausfallen können. Die Gastgeber spielten zahlreiche Kontermöglichkeiten zu schlampig aus, mussten aber letztlich nicht die Zeche dafür zahlen.

Star des Spiels: Dennis Busenius. Nicht nur wegen seinem Tor der Matchwinner. Betrieb einen hohen Aufwand auf dem rechten Flügel und brachte sich mit starken Bewegungen immer wieder in aussichtsreiche Situationen. Dazu mit den meisten Offensivzweikämpfen aller Akteure. Rieb sich über die gesamte Partie enorm auf und stellte mit 35 Sprints einen neuen persönlichen Rekord für ein Bezirksligaspiel auf.

Flop des Spiels: Manuel Kolisch. Führte nach seiner Einwechslung im Mittelfeld nicht einen einzigen Zweikampf und blieb ohne Ballkontakt. Auch die Laufleistung ließ viele Wünsche offen. Am Ende standen für den Routinier mickrige 30 Meter auf der Uhr.


Mannschaftskywalk

Erste vermöbelt SC Lüdenscheid

Der LWL mit einer absoluten Beast-Mode-Vorstellung! ZEHN zu EINS!!! Nächster Vereinsrekord! Damit ist die schallende Ohrfeige aus dem Hinspiel endgültig ad acta, die Tabellenspitze dagegen wieder in Sichtweite. Nach den Patzern der Konkurrenz haben die Jungs von Trainer Bene Gabriel nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Dritten Wenden. „Das ist nur der Anfang. Jetzt haben wir Blut geleckt“, schickt Doppelpacker Busenius eine Kampfansage Richtung Liga. Die Wochen der Wahrheit können also kommen.

Dass die Form beim LWL derzeit passt, hatte sich schon letzten Freitag angekündigt. Denn beim Abschlusstraining gelang den Ebbekickern ein wahres Kabinettstückchen. Schaut es euch unter dem folgenden Link selbst im Video an. Zurücklehnen und genießen!

Abschlusstraining

 


LWL Damen mit hohem Sieg gegen SC Drolshagen II

Damen siegen 6:1.

 

Weltringhausen, 06.04.2017

Schon am Donnerstag hatten die LWL Damen den SC Drolshagen II zu Gast.

Drolshagen, schon immer ein unbequemer Gegner für den LWL gewesen. Mit Respekt vor dem Gegner wurde die Partie gegen 13.00 Uhr in Weltringhausen  angepfiffen. Respekt, weil die Mannschaft von Drolshagen II ein starker Gegner sein würde.

Nervosität und eine große Anspannung machte sich vor dem Spiel bei unseren Damen breit.

Das Spiel gestaltete sich aber positiv für den LWL. Mit Vollgas ging man die Partie an und gab dem Gegner nur gelegentliche Kontermöglichkeiten.

Die Abwehrreihe des SCD konnte nur kurz dem Druck unserer Damen standhalten. So konnte schon Lena Klein eine frühe Führung für den LWL in der 5 Minute erzielen. Dennoch kam auch der SCD zu einigen Chancen. Ein Freistoß  am 16er war hier die größte Herausforderung. Durch eine Parade unserer Torfrau Dominique Besting, konnte so der Ausgleich verhindert werden.

Aber auch nach diesem Schreckmoment ließen sich die Damen des LWL nicht einschüchtern. Jetzt erst recht hieß die Devise. In der 21 Minute konnte Jaqueline Lengsfeld die Führung auf 2:0 erhöhen.

Durch weiteren Druck und gutes Zuspiel konnte Lena Klein das 3:0 in der 28 Minute erzielen.

Alles gut herausgespielte Tore die der Torfrau vom SCD nicht den Hauch einer Chance ließen.

Halbzeitstand 3:0.

Die zweite Halbzeit wurde wie die erste begonnen. Druckvoll und Torhungrig ging man ans Werk.

Das 4:0 durch Linda Feibel war ebenfalls ein sehenswertes Tor. Durch einen hereingebrachten Freistoß, mit anschließender Direktabnahme durch Linda Feibel, landete der Ball unhaltbar im gegnerischen Tor.

In der 66 Minute dann ein Freistoß am 16er für den SCD. Dieser konnte zum 1:4, aus Sicht des SCD, durch Ines Fuchs verwertet werden.

Auswechselungen beim LWL. In der 70 Minute kamen Lea Becker und Luisa Becker ins Spiel. Auch diese beiden hatten sich direkt voll ins Spiel eingebracht.

So kam Lea Becker in der 79 Minute (5:1) und Luisa Becker in der 80 Minute (6:1) zum Torerfolg.

Am Schluss blieb es beim verdiente 6:1 Erfolg unserer Damen. Eine Partie, in der der Gegner keine Akzente setzen konnte.  Ein Spiel, das wieder durch einen starken Willen und Mannschaftsgeist in allen Mannschaftsteilen lebte. So macht Damenfußball Spaß – so kann’s weitergehen.

Nächster Gegner ist am 30.03.2017 um 13.00 Uhr in Weltringhausen der TSV Saalhausen.


SC LWL 05 Damenmannschaft

J.Lengsfeld und L. Wessels lassen LWL beim Heimsieg gegen VSV Wenden jubeln.

Weltringhausen, 02.04.2017  Bei bestem Fußballwetter empfingen die Damen des LWL den VSV Wenden in Weltringhausen.

Ein druckvolles Spiel gestaltete der LWL von Beginn an. In den ersten 20 Minuten konnte der Gegner kaum die eigene Hälfte verlassen. So war es eine Frage der Zeit wann der LWL das erste Tor schießen würde. Das 1:0 in der 10 Minute, durch einen Weitschuss von Jaqueline Lengsfeld, war die Belohnung der Anstrengungen. Schön durchgesetzt im Mittelfeld zog sie aus ca. 18 Metern ab. Unhaltbar für die Torfrau des VSV Wenden. Im weiteren Spielverlauf taten sich weitere Chancen auf die allesamt nicht verwertet wurden. Am Ende der ersten Halbzeit kam der VSV Wenden besser ins Spiel. Durch eine kompakt stehende Abwehr konnte, wie auch schon in den letzten Spielen, jegliche Torbemühungen des Gegners zunichte gemacht werden. Für Torfrau Besting eher ein ruhiger Nachmittag.

Halbzeitstand somit 1:0 für den LWL.

In der zweiten Halbzeit zeigte der LWL weiter ein laufintensives Spiel. Wie auch schon in der ersten Halbzeit wurden über die Außen gespielt und sich Torchancen erarbeitet.
Durch eine Unachtsamkeit in der 50 Minute der Abwehr des VSV Wenden und einer schnellen Reaktion unserer Stürmerin Linda Wessels, konnte der Ball erobert und das 2:0 erzielt werden.
Allein vor Wendens Torfrau schob sie sicher den Ball ein. War es wieder das Schokobrötchen?
Zumindest war es ein Schokoschuss. Im weiteren Spielverlauf gab es weitere Chancen für den LWL.

In der 80 Minute legte sich wieder Jaqueline Lengsfeld den Ball zurecht. Hier nur zu genau. Der Schuss prallte vom Torpfosten zurück ins Spiel. So blieb es beim verdienten 2:0 Sieg für den LWL. Wieder eine gute und kompakte Mannschaftsleistung in allen Mannschaftsteilen.

Jetzt kommt am Donnerstag den 05.04.2017 um 19.00 Uhr der SC Drolshagen nach Weltringhausen. Der nächste schwere Gegner der den Damen des SC LWL einiges abverlangen wird.

Glückwunsch an die gesamte Mannschaft.


Vereinsrekord!!! Erste knackt die 40-Punkte-Marke

Der LWL hat zum ersten Mal in seiner 12-jährigen Vereinsgeschichte in der Bezirksliga die 40-Punkte-Schallmauer durchbrochen. Die Jungs von Trainer Benedikt Gabriel bezwangen Fortuna Freudenberg im Heimspiel deutlich mit 3:0. Nicolas Herrmann sorgte mit zwei Foulelfmetern für klare Verhältnisse. Kurz vor dem Ende beseitigte Nick Heimes nach schöner Vorarbeit von Dennis Busenius letzte Zweifel am siebten Heimsieg der Saison. Damit rückt der LWL zumindest vorübergehend wieder an die Spitzengruppe der Liga heran.

Stimmen:

Calvin Klein (über den Rekord): „Es fühlt sich wahnsinnig an. Es ist noch irgendwie ein bisschen surreal. Wenn man bedenkt, wo wir herkommen, war es eine unglaubliche Reise bis jetzt.“

Basti Klein (über seine Verletzung): „Die medizinische Abteilung hat Tag und Nacht gearbeitet. Aber es hat nicht ganz gereicht. In bessere Hände hätte ich meine rechte Seite aber nicht legen können. Rene hat das sehr gut gemacht. Er kann uns trotz seines Alters immer noch viel geben.“

Das fiel auf:

-Die Partie musste aufgrund des Zuschauerandrangs etwa zehn Minuten später angepfiffen werden. Dass die Langewiese letztlich mit 45.673 Fans ausverkauft war, muss an dieser Stelle eigentlich nicht mehr erwähnt werden.

-Basti Klein musste vor dem Anpfiff mit hartnäckigen Muskelproblemen passen. Gabriel ersetzte den Leistungsträger mit Rene Sangermann. Ansonsten sollte es die siegreiche Elf aus dem Drolshagen-Spiel richten.

-Freudenberg kontrollierte die Partie von Anfang an (63,5 Prozent Ballbesitz vor der Pause), kam allerdings nur selten in Abschlusspositionen. Die Dominanz der Fortuna verhinderte jedoch die ganz große LWL-Euphorie und aufgeheizte Stimmung auf den Rängen. Der Elfmeter kam für Blau-Weiß aus dem Nichts. Das Erfolgserlebnis verhalf den Hausherren dann aber zu mehr Sicherheit. Die Passstafetten liefen in der Folge deutlich flüssiger.

-Die Ebbekicker hielten vor allem das Zentrum sehr dicht, insbesondere Cimen war stets zwischen mehreren Blauen eingekesselt. Das verhinderte das Freudenberger Vorhaben, immer wieder durch die Mitte ihren Stürmer zu suchen.

-Unsere Erste operierte nach Ballgewinn zumeist mit schnellen kurzen Bällen in die Spitze, um die Siegerländer zu erwischen, bevor sie wieder geordnet waren.

-Im zweiten Durchgang kam der LWL deutlich aktiver aus der eigenen Hälfte, gab dafür aber auch mehr Räume frei. Freudenberg kombinierte sich mehrmals gefährlich in die Zwischenräume und erarbeitete sich durchaus ein paar nennenswerte Chancen.

-Insgesamt gewann die Partie deutlich an Tempo und an Brisanz. Beide Mannschaften agierten risikofreudiger. Freudenberg blieb die spielstärkere Mannschaft – der LWL jedoch die zweikampfstärkere (65,4 Prozent gewonnene Duelle). Die „Flecken“ verpassten den Ausgleich. Das bestrafte der LWL gnadenlos. Herrmann nochmals per Strafstoß und Heimes schraubten das Ergebnis in die Höhe. Mit dem 3:0 war die Straße geteert.

Fazit:

Das Ergebnis fiel höher aus, als es das Spiel eigentlich hergab. Die Gäste waren spielerisch mindestens auf Augenhöhe. Die Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss machte letztendlich den Unterschied aus.

Star des Spiels:

Nicolas Herrmann. Kann anscheinend zwar nur noch per Elfmeter treffen, aber muss hier aufgrund der Tore natürlich trotzdem stehen. Der listige Lichtringhauser spielt weiterhin eine überragende Runde. 17 Kirschen in 23 Partien sprechen eine eindeutige Sprache. Hatte aber gegen die „Flecker“ auch sonst die Antwort auf alle Fragen im Mittelfeld. Herrmann gewann 60 Prozent seiner Duelle und setzte mit 104 Ballkontakten unter fast jeden LWL-Angriff seine Initialen. Ebenfalls stark: Rene Sangermann. Legte nach etwa 20 Minuten den Rost eines Veteranen ab und war danach fast wieder der Alte. Fiel immer wieder durch kluge Laufwege auf und hatte das zwischenzeitliche 2:0 auf dem Schlappen.

Flop des Spiels:

Jeder, der die Herrmann-Show nicht genossen hat.

 


Busi und Herrmann! LWL feiert dreckigen Auswärtssieg

Unsere Erste hat die Mini-Krise beendet und beim SC Drolshagen einen hart umkämpften Dreier eingefahren. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg gewannen die Ebbekicker am Buscheid mit 2:0. Dennis Busenius erzielte Mitte der ersten Halbzeit das Führungstor, ehe Nicolas Herrmann mit seinem 15. Saisontreffer kurz vor Schluss die Entscheidung markierte. Durch den Erfolg hat der LWL bereits acht Spieltage vor Schluss den bisherigen Vereinsrekord von 39 Zählern aus dem Vorjahr eingestellt. Passiert kein mittelschweres Erdbeben, sollte die 40-Punkte-Schallmauer in dieser Saison durchbrochen werden.

Stimmen:

Max Humberg: „Wir haben gewonnen. Das war wichtig. Aber Hand aufs Herz: Das war eigentlich zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Da müssen wir uns die nächsten Wochen deutlich steigern. Aber den Sieg nehme ich natürlich trotzdem gerne mit.“

Rene Sangermann: „Die Art und Weise interessiert hinterher keinen mehr. Am Ende des Tages stehen die drei Punkte. Und nur das zählt. Für mich persönlich lief es eher semi-optimal. Leider habe ich meine Sonnencreme vergessen.“

Michel Aspelmeyer (auf die Frage, warum er nach dem Spiel noch so gefasst wirke): „Das ist wieder so eine blöde Journalisten-Frage. Soll ich mir jetzt das Trikot vom Leib reißen und „LWL, LWL!!“ brüllen oder was? Also bitte.“

Das fiel auf:

-Der LWL erneut im gegen Kierspe fast erfolgreichen 4-4-2-System. Personell rückte Fabi Schulz nach seinem Exkurs in der Sturmspitze wieder hinten rechts in die Kette. Dennis Busenius kehrte dafür in den Angriff zurück, während Manuel Schulte rausrotiert wurde.

-Drolshagen stand überraschend hoch im Feld und setzte unsere Jungs schon tief in der eigenen Hälfte unter Druck. So war kein geordneter Spielaufbau möglich. Die Innenverteidiger C.Klein und Wagner mussten sich daher immer wieder mit langen Bällen helfen, um die erste Pressingreihe zu überspielen. Das gelang besonders in der Anfangsphase allenfalls bedingt. Gerade einmal 54 Prozent der Zuspiele fanden vor dem Pausentee ihr Ziel. Das ist Saisontiefstwert für den LWL.

-Der Abstiegskandidat versuchte, den Ebbekickern sein Spiel aufzudrücken und war damit auch größtenteils erfolgreich. Es entwickelte sich ein reines Kampfspiel mit einer Unmenge an Zweikämpfen. Von spielerischen Glanzlichtern fehlte bis zum Führungstor jede Spur. Das war jedoch dann allerliebst herausgespielt. B.Klein mit einer Bilderbuch-Flanke vom linken Flügel. Und in der Mitte springt Busenius ein Stockwerk höher als die gesamte Drolshagener Hintermannschaft. Miro-Klose-Gedächtnis-Kopfball!

-Das 1:0 war jedoch eher der Dosenöffner für die Hausherren. Ein ums andere Mal kämpfte und grätschte sich Lila-Weiß von nun an in die gefährlichen Zonen. Ingmar Klose musste phasenweise sein ganzes Portfolio auspacken, um die Führung in die Pause zu retten.

-In der zweiten Hälfte gewann der Fusionsclub merklich an Sicherheit. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen wurden geringer, sodass Drolshagen offensiv nur noch wenig Mittel fand. Der LWL setzte seinerseits punktuell immer wieder Nadelstiche. Scheiterte Heimes noch am glänzenden Reflex von Drolshagen-Keeper Jaques, schob Herrmann wenig später zum 2:0 ein. Over and out.

Fazit: Verdienter Erfolg für unsere Jungs, die am Ende trotz durchwachsener Leistung den Ticken cleverer war. Kämpferisch über jeden Zweifel erhaben, blieb der LWL spielerisch jedoch vieles schuldig.

Star des Spiels: Ingmar Klose. Unfassbarer Reflex Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 1:0. Bei 95 Prozent aller Torhüter im Kreis hätte die Direktabnahme aus kurzer Distanz den sicheren Ausgleich bedeutet. Nicht bei Mister Krake. Klose packte die Bratpfanne aus und lenkte den Ball in Oli-Kahn-Manier an den Innenpfosten. Wenn der sitzt, hätten wir mit ziemlicher Sicherheit nochmal anderes Wetter gekriegt.

Flop des Spiels: Nicolas Herrmann. Ganz schwaches Tor vom blonden Engel. Der Wille war sicherlich absolut da. Dennoch war das 2:0 letztlich nur die kleine Schwester eines Seitfallziehers. Dementsprechend trostlos rollte der Ball auch in die Maschen. Das kann und wird Bene Gabriel nicht geschmeckt haben. Immerhin fiel der Jubel hinterher angemessen aus.

 

 

 

 


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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Der Ausblick:

1. Mannschaft

Sonntag, 30.04.2017: Meinerzhagen (A)

Sonntag, 07.05.2017: Salchendorf (H, NL)

Sonntag, 14.05.2017: RW Lüdenscheid (A)

2. Mannschaft

Sonntag, 30.04.2017: Attendorn/Schwalbenohl (A)

Samstag, 13.05.2017: Iseringhausen (A)

Sonntag, 21.05.2017: Bleche/Germinghausen (H,NL)


LWL zu Gast in Drolshagen!

Gabriel-Elf will zurück in die Erfolgsspur!

Drolshagen. Am kommenden Sonntag ist unsere Erste zu Gast am Drolshagener Buscheid und will nach zuletzt zwei sieglosen Spielen wieder einen “Dreier” einfahren. Nach dem enttäuschenden und spielerisch schwachen Auftritt in Plettenberg vor zwei Wochen zeigte sich unsere Elf im Heimspiel gegen Kierspe zwar deutlich verbessert, brachte den sicher geglaubten Sieg jedoch nicht über die Ziellinie. Dass das 2:2 in der Nachspielzeit irregulär war (Torhüter Klose wurde deutlich gehalten, Verteidiger Humberg zudem mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen), ist zwar bitter, jedoch in der Nachbetrachtung nicht mehr zu ändern. Dennoch war Coach Gabriel mit der gezeigten Leistung zufrieden und bemerkte die positive Reaktion seiner Mannen auf den Auftritt in Plettenberg.

 

Der kommende Gegner aus Drolshagen wird jedoch sicherlich keine leichte Aufgabe darstellen. Zwar steckt der kommende Gegner im Abstiegskampf, jedoch deuten die Auftritte in den vergangenen Wochen durchaus darauf hin, dass die Trauben am Buscheid durchaus hoch hängen. Auch beim Gastspiel in Ottfingen überzeugten die Lila-Weißen, sodass auch Innenverteidiger Klein warnt: “Natürlich ist es immer ekelig, in Drolshagen zu spielen. Wenn wir aber bei der Sache sind und an die Leistung gegen Kierspe anknüpfen, werden wir dort punkten. Wir wollen natürlich weiterhin versuchen, so gut es geht an die oberen Tabellenplätze heran zu kommen.”

 

Wir hoffen deshalb auf zahlreiche Unterstützung bei frühlingshaften Temperaturen!

 

Bis Sonntag!


Neue Mützen ab sofort erhältlich!

Der SC LWL 05 hat sein Fanartikel-Angebot erweitert und bietet ab sofort Mützen in zwei verschiedenen Varianten zum Verkauf an. Erhältlich sind die Modelle zu erschwinglichen Preisen sowohl bei Heimspielen in Neu-Listernohl und Weltringhausen, als auch bei Dirk Klein.

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Kaltstart unserer Damen in Saalhausen

LWL-Damen gewinnen auswärts in Saalhausen mit 2:0.

Saalhausen. Die lange Winterpause (Dezember bis März) hatte ein Ende. Das erste Spiel der Rückrunde, welches eigentlich das letzte der Hinrunde war, wurde am Sonntag gegen den TSV Saalhausen bestritten.

Ein reiner Kaltstart für beide Mannschaften. Durch die lange Winterperiode war ein Außentraining für die Damen nur bedingt möglich. So war dieses Spiel das Erste unter Wettkampfbedingungen seit Dezember 2016.

Die erste Halbzeit begann verhalten. Mit zunehmender Spieldauer wurde das gesamte Spiel von Saalhausen und dem LWL besser und schneller gestaltet. Der LWL spielte sich mehrere Chancen heraus, die allerdings nicht zum gewünschten Erfolg führten. Mitte der ersten Halbzeit dann die erste brenzliche Situation vor dem Tor des LWL. Durch eine direkte Abnahme einer Ecke der Stürmerin aus Saalhausen, knallte der Ball unter die Latte, sprang nach Wembleymanier auf der Torlinie auf, ein Durcheinander im 5er, Nachschuss abgewehrt und mit viel Glück den Ball aus der Gefahrenzone befördert. Nach diesem Aufreger spielten unsere Damen besonnen weiter und kamen zu weiteren Möglichkeiten die die Führung eigentlich hätte sein müssen.

In der 39 Minute jetzt die Erlösung. Jaqueline Lengsfeld geht auf der rechten Seite durch und erzielt aus 20 Metern das 1:0 für den LWL. Ein platzierter und unhaltbarer Schuss ins lange Eck.  Obwohl beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten, war dieses eine verdiente Führung bis hier her. Dieses war auch gleich der Halbzeitstand.  In der zweiten Halbzeit spielte der LWL weiter und suchte seine Tormöglichkeiten. Durch die Einwechslung von Lena Klein kam ein erneuter Druck nach vorne. Weitere Chancen taten sich auf. Durch eine geschlossene Abwehrleistung des LWL, hatten es nun die Mädels aus Saalhausen schwer eine Chance herauszuspielen.

In der 75 Minute dann die Entscheidung. Linda Wessels wird durch ein Pass in die Tiefe freigespielt, nimmt den Ball mit und verwandelt zu 2:0 für den LWL. Ein erlösendes Tor. Durch weitere Wechsel  von Lea Becker und Luisa Becker ergaben sich weitere Chancen. Leider auch hier ohne Erfolg. So blieb es beim verdienten Endstand von 2:0 für den LWL.

Nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte der Sieg gegen Saalhausen sichergestellt werden.

Die Chancenverwertung wird sicherlich in den noch anstehenden Spielen verbessert werden.

Glückwunsch an die komplette Mannschaft zu Sieg.


Statement-Sieg zum Auftakt

Paukenschlag! Der SC LWL ist mit einem Sieg ins neue Spieljahr gestartet. Die Mannen von Trainer Benedikt Gabriel gewannen im prestigeträchtigen Schlagerspiel beim VSV Wenden mit 2:0. Den Führungstreffer auf dem ausverkauften Nocken erzielte Nick Heimes Mitte der ersten Halbzeit, ehe Basti Klein kurz vor dem Abpfiff mit seinem sechsten Saisontreffer endgültig die Kerze auspustete. Durch den Derby-Erfolg klettert unsere Erste vorbei an Wenden auf Platz 5 und kann durch die Niederlagen der Konkurrenz sogar wieder ein wenig nach oben schielen.

Stimmen:

Ingmar Klose: „Ich habe immer gesagt: Eier, wir brauchen Eier. Und die haben wir heute eindrucksvoll bewiesen. Ich wollte mir eigentlich zwischendurch die Bälle selber aufs Tor schießen, damit ich mich endlich mal auszeichnen kann. Aber das geht ja auch nicht.“

Nick Heimes: „Ich freue mich, dass ich der Mannschaft durch mein Tor helfen konnte. Endlich zahlt sich meine körperliche Überlegenheit mal aus.“

Calvin Klein: „Es war eine Schlacht da draußen und die haben wir gewonnen. Es tut gut, zu wissen, dass ich solche Veteranen an meiner Seite habe. Das Ergebnis widme ich Marlon und wünsche ihm an dieser Stelle gute Besserung.“

Das fiel auf:

-Der LWL agierte in der gewohnten 4-2-3-1-Grundordnung. Personell war Gabriel mehr oder weniger gezwungen, das Rad neu zu erfinden. Max Humberg rückte anstelle des erkrankten Christopher Wagner in die Innenverteidigung. Nils Hesse nahm den Platz links hinten in der Kette ein, sodass Marlon Klein sein Debüt als Rechtsverteidiger feierte. Im Mittelfeld erhielt Dennis Busenius den Vorzug vor seinem Haustadt-Kollegen Michel Aspelmeyer. Nick Heimes gab die einzige Spitze.

-Unsere Mannschaft wirkte von Beginn an hellwach und taktisch auf der Höhe. Herrmann und Heimes liefen die Wendener Innenverteidiger immer wieder geschickt an und sorgten punktuell für starke Pressingmomente. So mussten die Gastgeber häufig mit langen Bällen arbeiten, die jedoch gerade in der Anfangsphase nur sehr selten ihr Ziel fanden. Zudem war VSV-Wandspieler Schweitzer bei den bissigen Kettenhunden Humberg und Klein mehr als gut aufgehoben.

-Die Zweikampfbilanz ging klar an den Underdog (70% gewonnene Duelle). Besonders in der ersten Hälfte waren unsere Jungs enorm griffig und initiierten nach Balleroberungen immer wieder starke Umschaltsituationen. So kam es dann auch zur Führung. Basti Klein schickte den umtriebigen Heimes auf die Reise, der aus spitzem Winkel Eiswürfel pinkelte.

-Beiden Mannschaften konnte man die Bedeutung der Partie anmerken. Das Spiel war sehr intensiv und von vielen Zweikämpfen geprägt. Mit zunehmender Spieldauer wurde es ruppiger. Als Ex-LWL-Leitwolf Christian Florath nach einer halben Stunde dann auch noch die Säge gegen Marlon Klein auspackte und folgerichtig Rot sah, war endgültig Feuer unterm Dach. Die anschließende Rudelbildung hinterließ zudem viele unbezahlte Rechnungen unter den Akteuren, was man im weiteren Verlauf deutlich merkte.

-Der Platzverweis verhalf kurioserweise den Gastgebern zu mehr Sicherheit. Bis zur Pause war der VSV trotz Unterzahl Chef im Ring. Der Sportclub hingegen verlor ein wenig den Faden, ohne jedoch großartig in Gefahr zu geraten.

-Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Wenden warf gleich zu Beginn den Fehdehandschuh hin und stellte auf Dreierkette um. Die Hausherren standen nun extrem hoch und packten die Brechstange aus. Bis auf eine Schussmöglichkeit kam allerdings herzlich wenig dabei heraus. Der LWL machte die Schotten dicht und setzte nach vorne immer wieder brandgefährliche Nadelstiche. Mit dem 2:0 war der Tisch dann gedeckt.

Fazit: Ein verdienter Sieg des LWL, der dem Favoriten aus Wenden von der ersten bis zur letzten Sekunde mindestens auf Augenhöhe begegnete.

Star des Spiels: Die Mannschaftsleistung. Man kann einfach keinen hervorheben an diesem Tag. Bockstarke Vorstellung der kompletten Elf. Von A bis Z. Einzig die Verletzungsanfälligkeit von Marlon Klein bereitet ein wenig Sorgen.

Flop des Spiels: Die Chancenverwertung. Dass man überhaupt Chancen in derartiger Vielzahl kreiert, aller Ehren wert! Aber was die Kicker aus dem Ebbegebirge da teilweise versieben, ist hart an der Grenze des Erträglichen. Normalerweise hätten Herrmann, Busenius und Co. den VSV schon zur Pause in die ewigen Jagdgründe ballern können. Solange sich das nicht rächt, bleibt das Thema aber (noch) eine Randnotiz.

 


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C- Jugend des SC LWL auf Tour !

Besuch des Bundesligaspiels Bayer Leverkusen – Hertha BSC Berlin

In der Bundesliga – Rückrunde startete unsere C Jugend mit 35 Spielern und 5 Trainern mit dem Busunternehmen Frettertal am letzten Sonntag zum Bundesligaspiel nach Leverkusen.

 

Vor Beginn der Partie stand als Bonbon eine exklusive Stadionführung auf dem Programm. Pünktlich um 11.45 Uhr ging die Besichtigung des Stadions los. In zwei Gruppen bekamen wir einige Einblicke in Räume, die man bei einem normalen Stadionbesuch nicht zu  Gesicht bekommt. Da es ein Spieltag war, kamen wir leider nicht in die Gästeumkleidekabine, die sonst bei der Führung noch geöffnet wird.

 

Die restliche Zeit bis zum Spiel wurde dann bei Mc Donalds und beim “ rutschen“ verbracht. Zum Glück hatte dies jeder der  großen Kinder verletzungsfrei überstanden.

Von unseren Plätzen aus hatten wir besten Blick mit Sonnenschein auf das Spiel.

Die gesamte C 1 und C 2 Jugend sagt ein Herzliches Dankeschön für den tollen Ausflug in der BayArena!

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LWL beim Stadtpokal erfolgreich!

Der SC LWL 05 hat sich mit seinen Senioren- und Juniorenmannschaften gut beim diesjährigen Stadtpokalturnier in Attendorn präsentiert und erzielte achtbare Ergebnisse. Eine Übersicht über die erreichten Platzierungen finden Sie hier folgend:

1.Mannschaft: 2.Platz
A-Jugend: Stadtpokalsieger
B-Jugend: Stadtpokalsieger
C-Jugend: Stadtpokalsieger

 

Jungs, wir sind stolz auf Euch!

 

Bedanken möchten wir uns auch für die zahlreiche, lautstarke und treue Unterstützung der vielen LWL-Anhänger an beiden Turniertagen!


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Weihnachtsgrüße

Der SC LWL 05 wünscht allen Mitgliedern, Sportfreunden und ihren Familien frohe, gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch, viel Gesundheit und Glück für das neue Jahr 2017.


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Erste und Zweite erobern Elben

Erfolgreicher Tag für den LWL! Erst schoss die Torfabrik unserer Reservemannschaft gegen die Zweitvertretung von Elben/Kleusheim einen souveränen 7:0-Erfolg heraus, wenig später ließ dann unsere erste Mannschaft in der Bezirksliga einen 3:1-Sieg in der Arena am alten Heck folgen. Nach überschaubarer erste Hälfte, in der das gastgebende Schlusslicht etwas überraschend in Führung ging, drehten Marlon und Basti Klein nach dem Seitenwechsel die Partie. Nicolas Herrmann machte mit seinem zwölften Saisontor kurz vor dem Ende den Deckel drauf. Während das Team von Trainer Benedikt Gabriel auf einem ordentlichen sechsten Rang überwintert, grüßt unsere Zweite zu Weihnachten gar von der Tabellenspitze. Damit kann der LWL gut gelaunt in die für Freitag angesetzte Weihnachtsfeier gehen.

Stimmen:

Hüseyin Inal: „Das war ein ganz wichtiger Sieg heute. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen, haben uns dann aber zurückgekämpft. Das zeigt den Charakter der Truppe. Ich möchte mich nochmals beim Trainer bedanken, dass ich endlich einmal wieder hinten links in der Kette spielen durfte. Dort fühle ich mich deutlich am wohlsten.“

Rene Sangermann (zur bevorstehenden Rückrunde): „Hinblick. Hinblick. Ich höre immer nur Hinblick. Was sollen wir immer hinblicken? Hinblick auch auf dieses Interview oder was?“

Dennis Busenius (zur bevorstehenden Rückrunde): „Da kann ich nächstes Jahr mehr zu sagen. Im Moment interessiert mich nur die Weihnachtsfeier am Freitag.“

Das fiel auf:

  • Beim LWL gab es im Vergleich zur Vorwoche einige Veränderungen. So rückte Humberg für den verletzten Wagner in die Innenverteidigung. Kapitän Hüseyin Inal nahm den Platz hinten links in der Kette ein. Manuel Schulte feierte indes sein Startelf-Debüt auf der rechten Abwehrseite. Der SC begann abermals aus einer 4-2-3-1-Grundordnung, die bei eigenem Ballbesitz zu einem 4-1-4-1 mutierte. Während M.Klein und Herrmann immer wieder in die offensiven Halbräume stießen, gab Pachutzki den alleinigen Sechser vor der Abwehr.
  • Wie erwartet überließ der Tabellenletzte aus Elben dem Favoriten das Feld. Der LWL verzeichnete in der ersten Halbzeit rund 70 Prozent Ballbesitz und egalisierte mit 478 Zuspielen bis zur Pause den Passrekord des FC Barcelona aus dem Champions- League-Spiel gegen Mönchengladbach. Eine Bestmarke, die jedoch nicht in zwingende Aktionen umgemünzt werden konnte. Im Gegenteil. Während sich unsere Mannschaft teilweise in den Schlaf kombinierte, setzten die Gastgeber immer wieder Nadelstiche und waren durchaus das gefährlichere Team. Folgerichtig ging es mit einem 0:1 aus LWL-Sicht in die Kabine.
  • Nach Wiederanpfiff wurde unser Team deutlich temporeicher in seinen Offensivbemühungen. Der Fusionsclub fand fortan die Räume in der Tiefe, was immer wieder zu Torchancen führte. Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die SG regelrecht in die eigene Hälfte gedrückt. Die Drangphase belohnte Marlon Klein schließlich mit dem Ausgleich.
  • Auch in der Folge ließen die Ebbekicker keine Fragen auf, wer der Chef im Ring ist. Die Offensiv-Maschine um Klein, Aspelmeyer, Herrmann und Heimes hatte Blut geleckt und initiierte Angriff um Angriff. Das Bollwerk der Elbener geriet zunehmend ins Wanken und fiel schließlich durch einen blitzgescheit ausgeführten Konter erneut. BK7 mit seinem fünften Saisontreffer!!
  • Der LWL hätte Mitte der zweiten Hälfte eigentlich früh für klare Verhältnisse sorgen müssen. Stattdessen ließ man zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. So geriet man in der Schlussphase zwangsläufig noch das eine oder andere Mal ins Zittern. Kurz vor dem Ende schoss Nicolas Herrmann den Gastgebern jedoch endgültig die Lichter aus.

Fazit: Verdienter Erfolg für den LWL, der sich trotz mäßiger erster Halbzeit nicht aus der Ruhe bringen ließ und nach der Pause heiß lief.

Star des Spiels: Max Humberg. Bärenstarke Partie an der Seite von Calvin Klein. Hielt in brenzligen Situation permanent den Staubsauger in der Hand und räumte alles weg, was keine schwarzen Trikots trug. In den Luftduellen zeigte „Hum“, dass er wohl auch eine Kiste Krombacher aus dem Sechzehner köpfen könnte. Beim anschließenden Besuch des Attendorner Weihnachtsmarktes zudem gewohnt sicher an der Glühweinbude. In dieser Form wird mit ihm auch am Freitag zu rechnen sein.

Flop des Spiels: Nike. Der Global Player in der Sportausrüstungsbranche stellte einem seiner besten Klienten augenscheinlich nur die kleine Schwester eines vernünftigen Schuhwerks für das Spiel in Elben zur Verfügung. Michel Aspelmeyer lag auf glitschigem Geläuf circa 60 von 90 Minuten auf dem Boden. Der listige Listertaler bewies aber dennoch eindrucksvoll, dass auch ein rutschender Aspelmeyer für eine Bezirksliga-Verteidigung immer noch zu viel ist.

 


LWL stirbt Sekundentod gegen Ottfingen

Bockstarker Auftritt?! Ja! Erdrutschsieg?! Nein! Unsere Erste hat die große Überraschung in der Bezirksliga 5 hauchzart verpasst. Die Mannschaft von Trainer Benedikt Gabriel kassierte gegen den SV Ottfingen eine bittere 2:1-Niederlage. Vor den gut 31.236 Zuschauern an der restlos ausverkauften Langewiese ging der Underdog durch ein Tor von Kapitän Hüseyin Inal in Führung, ehe die Gäste das Spiel in der Schlussphase noch drehten. Durch die Niederlage tritt der LWL als Sechster in der Tabelle weiter auf der Stelle.

Stimmen:

Nicolas Herrmann: „Schlimmer geht es nicht. Das Ergebnis ist unfassbar. Wenn das jetzt immer so weitergeht, dass wir uns nicht belohnen, dann aber gute Nacht Johanna.“

Michel Aspelmeyer (zum Lattenschuss): „Ich weiß auch nicht, was ich in der Situation mache. An guten Tagen gehe ich noch einmal mit dem Hund um den Block und frage dann noch den Keeper, wo er ihn hinhaben will.“

Max Humberg: „Bis zur Führung läuft das Spiel wie geschnitten Brot. Danach hören wir auf einmal auf, mutig nach vorne zu spielen. Völlig unverständlich. Dass wir am Ende noch zwei Treffer schlucken, ist zwar bitter. Aber wir müssen uns an die eigene Nase packen.

Das fiel auf:

  • Der LWL begegnete dem Tabellenzweiten aus Ottfingen im gewohnten 4-2-3-1- System. Das Augenmerk lag ähnlich wie gegen Meinerzhagen ganz klar darauf, das spielstarke Zentrum der Gäste aus der Partie zu nehmen. So kümmerte sich Marlon Klein bei Ballbesitz des Gegners vermehrt um SVO-Spielmacher Michel Schöler. Die Maßnahme sollte gerade in der ersten Halbzeit fruchten. Ottfingen konnte das Spiel nicht wie gewohnt aufziehen und agierte weitestgehend mit langem Hafer aus der Defensive.
  • Unsere Jungs lieferten von Beginn an einen großen Kampf und investierten viel. Das schlug sich auch in der Laufleistung nieder. Am Ende standen beim Fusionsclub satte 121,4 Kilometer auf der Uhr. Das ist in nur einer Partie immerhin mehr als der Karrierewert von Marius Ockenfels.
  • Mit zunehmender Spieldauer versuchte der LWL auch spielerische Akzente zu setzen. Die Murmel lief ein ums andere Mal gefällig durch die eigenen Reihen. Zwischenzeitlich schlug das Pendel des Ballbesitzes sogar leicht in Richtung der Gastgeber aus (53 Prozent). Auch die Zweikampfwerte konnten sich sehen lassen. In 57 Prozent der Fälle ging Blau-Weiß als Sieger aus den direkten Duellen hervor.
  • In der zweiten Halbzeit spielten beide quasi mit offenem Visier. Sowohl LWL als auch Ottfingen schoben ihren Mannschaftsverbund bei eigenem Ballbesitz deutlich nach vorne, was dazu führte, dass es Chancen am Fließband hagelte. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis es das erste Mal klingelte. So kam es dann auch. Den ersten Punch setzte der LWL, als Inal das Leder vom Strafraumeck aus der Drehung zum 1:0 in die Maschen prügelte.
  • Das Tor wirkte wie eine Initialzündung. Allerdings für die Gäste. Ottfingen drückte fortan aufs Gaspedal und schnürte unsere Elf in der eigenen Hälfte ein. Die wehrte sich zwar nach Kräften, schaffte es aber nicht mehr, für Entlastung zu sorgen. Nach vorne lief es in dieser Phase weniger rund als in einem gleichschenkeligen Dreieck.
  • Es kam es schließlich, wie es kommen musste. Ottfingen schlug in der Schlussphase durch zwei blitzsaubere Treffer im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt zu.

Fazit:

Ein Spiel auf Augenhöhe, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Dem LWL gehörte die erste, Ottfingen die zweite Halbzeit. Trotz bitterer Schlussphase eine mehr als ordentliche Leistung unserer Mannschaft. Der Fusionsclub zeigte einmal mehr, dass er mit den Schwergewichten der Liga mithalten kann.

Star des Spiels: Hüseyin Inal. Der absolute Chef im Ring. Technisch und taktisch eine tadellose Leistung von unserem Kapitän. „Erdo“ spulte auf der „6“ ein ungeheures Pensum ab und schrammte mit 78 intensiven Läufen nur knapp an der bisherigen All-Time-Bestmarke von Julian Tump (80) vorbei. Lief dann in der zweiten Halbzeit ähnlich heiß wie die Finalgon-Salbe auf seinem Oberschenkel. Krönte einen bockstarken Auftritt mit seinem dritten Saisontor.

Flop des Spiels: Michel Aspelmeyer. Es menschelt beim Shootingstar. Eigentlich in schöner Regelmäßigkeit der Go-to-Guy des LWL. Gegen Ottfingen jedoch erstmals in dieser Saison mit einer irdischen Leistung. Aspelmeyer zeigte zwar einige seiner fast schon gewohnten Spektakel-Dribblings, fand aber auf dem rechten Flügel häufig im starken Faak seinen Meister. War zudem an diesem Tag von Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor genauso weit entfernt wie Las Vegas von den ost-österreichischen Alpen.

 


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LWL Damen nur Remis gegen SC Drolshagen II

Damen bringen sich um verdienten Erfolg.

Drolshagen 27.11.2016
Ein kalter Sonntag für alle beteiligten Akteure und Zuschauer an diesem Spieltag – aber das Spiel erwärmte zumindest die Gemüter und Nerven.
Mit ein wenig Respekt vor dem Gegner wurde die Partie gegen 16.30 Uhr angepfiffen. Respekt, weil die Mannschaft durch verletzungsbedingte Ausfälle von Spielerinnen teilweise in einer nicht gewohnten Formation spielen musste. So stand Daniela Schuliers seit langer Zeit mal wieder für Dominique Besting  zwischen den Pfosten und eine umgestellte Abwehr sollte die Torbemühungen des Gegners unterbinden.

Ein munteres Spiel sahen die Zuschauer an diesem Tag von beiden Mannschaften.

In den ersten Minuten war Drolshagen II  feldüberlegen. Die Abwehr des LWL stand jedoch sattelfest und ließ keinen Torschuss des Gegners zu. Mit fortlaufender Zeit kam der LWL besser ins Spiel.

31 Minute. Durch eine gute Einzelleistung von Jaqueline Lengsfeld und ein präziser Schuss in die rechte untere Ecke, führte der LWL mit 1:0. Weitere Möglichkeiten taten sich für den LWL auf. Leider bis dahin ohne Erfolg.

42 Minute. Der SC Drolshagen bekommt am Strafraum des LWL einen hoch gespielten Ball unter Kontrolle. Der Ball wird  durch einen Drehschuss  aufs Tor des LWL gebracht. Wer dachte, der Ball geht am oberen rechten Eck vorbei, hatte sich getäuscht. Der Ball fand irgendwie, zur Verwunderung aller, den Weg ins Tor. Keine Chance für Schlussfrau Daniela Schuliers, die mit fortlaufender Spieldauer  immer sicherer wurde.

In der Zweiten Halbzeit fand das gute Spiel beider Mannschaften eine Fortsetzung. Ein Übergewicht erarbeitete sich der LWL. Weitere Chancen wurden durch gute Spielzüge unserer gesamten Sturmreihen herausgespielt. Wie auch schon in der ersten Halbzeit sollte der Ball in der zweiten Halbzeit die Torlinie nicht mehr überqueren. Reflexe der Torfrau von Drolshagen und Pech unserer Stürmer verhinderten weitere Tore.

Eine Fußballweisheit sagt: Wer die Tore vorne nicht schießt bekommt diese hinten rein.

Schrecksekunde kurz vor Spielende. Der SC Drolshagen spielt auf das Tor des LWL. Kurze Verwirrung im Strafraum. Schuss einer Stürmerin aufs Tor. Der Ball trudelt über die Torlinie. Torfrau Daniela Schuliers behält den Überblick und bekommt durch einen  beherzten Hechtsprung den Ball vor den einschussbereiten Stürmerinnen der Drolshagener unter Kontrolle. Glück gehabt.

So bleibt es in diesem Spiel bei der Punkteteilung.

Fazit: Ein kampfbetontes, läuferisch anspruchsvolles Spiel des LWL, mit dem unbedingten Willen zum Sieg, der durchaus im Bereich des Möglichen war. Eine tolle Mannschaftsleistung wurde leider nicht mit einem Sieg belohnt.

Am Sonntag den 04.12.2016 kommt es um 14.30 Uhr zum Showdown in Weltringhausen.


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Weihnachtsmarkt in Neu-Listernohl!

Am Samstag, den 3. Dezember, ist der SC LWL 05 Ausrichter des Weihnachtsmarktes in Neu-Listernohl. Wir würden uns über reichlich Unterstützung von unseren Fans und den Bewohnern unserer Dörfer sehr freuen.
Leckeres vom Grill und Waffeln serviert von Manni & Angela Klose sowie Glühwein und andere alkoholische Getränke aus Renes & Pachus Zauberhütte darf man sich nicht entgehen lassen.
Beginn: 18.00 Uhr

Bis Samstag!


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Volle Kapelle beim LWL-Training

Unsere erste Mannschaft bereitet sich derzeit höchst intensiv auf das richtungsweisende Duell am Sonntag (14.30, Neu-Listernohl) gegen den SuS Niederschelden vor. Trainer Benedikt Gabriel kann dabei auf einen picke packe voll besetzten Kader zurückgreifen. Beim öffentlichen Training am Dienstag waren sage und schreibe 20 Akteure an Bord. Max Haase freute sich angesichts eines wahren Spieler-Tsunamis: “In den letzten Wochen hatten viele von uns immer wieder kleine Blessuren und konnten nicht trainieren. Da haben wir bei den Spielen so ein bisschen von der Hand in den Mund gelebt. Die Länderspielpause kam uns gelegen. Da konnten einige mal durchschnaufen.”

Unter den Augen der etwa 100 Trainingskiebitze auf dem hoch modernen Trainingsgelände in Weltringhausen absolvierten unsere Jungs zunächst lockere Passübungen, bevor es später rund eine Stunde lang in knackigen Spielformen ordentlich staubte. Im Anschluss an die kräftezehrende Einheit erfüllte die Mannschaft dann noch zahlreiche Autogrammwünsche. Michel Aspelmeyer nahm sich sogar noch Zeit für ein paar Selfies mit den Fans. “Ich finde es einfach klasse, dass er trotz seines kometenhaften Aufstiegs immer noch so bodenständig bleibt. Einfach ein Star zum Anfassen”, strahlte eine sichtlich zufriedene Blondine.

Damit sich der LWL in Ruhe auf sein letztes Hinrundenspiel vorbereiten kann, findet das Abschlusstraining weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Lediglich Kamera- und Journalistenteams dürfen die ersten 15 Minuten der Einheit filmen. Wir bitten um Verständnis und senden blau-weiße Grüße!  Come on SC!!!! Auf Sieg!!!


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Welcome back!

Nach langer Verletzungspause haben unsere beiden Torhüter Ingmar Klose und Fabian Fricker das Training wieder aufgenommen.
Wir drücken euch beide Daumen für ein baldiges Comeback.


Sangermann schießt Reserve zum Auswärtssieg in Möllmicke!

Möllmicke. Am gestrigen Donnerstag gewann unsere Zweite Mannschaft bei der Reserve des FC Möllmicke souverän mit 6:2. Trotz der ungemütlichen äußeren Umstände fanden rund 950 LWLer den Weg nach Wenden und wurde dafür mit spektakulären Offensivaktionen belohnt. Manuel Schulte, Rene Sangermann (2), Max Haase, Dennis Sonntag und Robin Wessels wechselten sich beim munteren Scheibenschießen ab und trugen sich in die Torschützenliste ein, sodass man bereits zum Pausentee beruhigend mit 4:1 führte.

Stimmen zum Spiel:

Rene Sangermann: „Wir wollten von Anfang an Druck machen und das Spiel schnell in die richtige Richtung lenken. Das ist uns hervorragend gelungen. Patrick Bender und Max Haase haben eine überragende Partie gespielt und hatten jederzeit die volle Kontrolle über das Spiel. Eine solche Doppelsechs ist in der Kreisliga C eigentlich unfair.“

Max Haase: „Ich habe mich seit Wochen auf dieses Spiel vorbereitet, weshalb mich der Spielverlauf besonders freut. Durch meine Ernährungsumstellung bin ich deutlich spritziger, was meinem Spiel merklich gut tut. Jemanden wie Rene Sangermann in dieser Liga in seinen Reihen zu wissen, gibt der Mannschaft Sicherheit. Wir wollen in den nächsten Wochen an die letzten Ergebnisse anknüpfen!

Calvin Klein: „Ich konnte leider nicht selbst vor Ort sein, freue mich als Vereinsvertreter und Dauerbrenner der ersten Mannschaft aber natürlich ungemein über den Erfolg. Ich habe das Spiel in Dortmund per Livestream verfolgt und die Stimmung in Möllmicke auch im heimischen Wohnzimmer mitbekommen. Das ist schon bemerkenswert, dass sich unsere Fans auch bei solchen Witterungsbedingungen nicht unterkriegen lassen. Glückwunsch an Rene zu seinen Toren, endlich wird sein enormer Aufwand auch wieder mit Toren belohnt!“

Das fiel auf:

  • Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen und pressten früh, um den Spitzenreiter nicht ins Spiel kommen zu lassen. Von dieser Herangehensweise etwas überrascht fing man sich folgerichtig nach 10 Minuten das 0:1.
  • Durch den Gegentreffer geweckt lief die LWL-Maschine langsam heiß. Angeführt vom Dominator Patrick Bender, der den bisherigen Kreisliga-C-Rekord von Florian Moes mit 469 Ballaktionen einstellte, entwickelte sich eine einseitige Partie mit passsicheren und laufstarken LWL-Akteuren.
  • Die schnellen Treffer zum 1:1 (Manuel Schulte) und 1:2 (Rene Sangermann) verliehen zusätliche Sicherheit, weshalb die Dominanz in der Folge weiter zunahm.
  • Die Defensive um Captain Änsch wurde nach der hektischen Anfangsviertelstunde kaum gefordert. Außenverteidiger Jens Luke nutzte den ruhigen Abend, um während des Spiels letzte Bestellungen für die FridayNightParty in Lichtringhausen vorzunehmen.

 

Star des Spiels:

Patrick Bender. Hier haben sich heute mehrere LWL-Akteure nachhaltig beworben, sodass auch Rene Sangermann oder Max Haase zum Star des Spiel hätten werden können. Was Patrick Bender heute im defensiven Mittelfeld ablieferte, ließ schlussendlich aber keine andere Wahl zu. Der windschnittige Windhauser präsentierte sich gewohnt laufstark und kam bei Abpfiff der Partie auf eine gemessene Laufdistanz von 16,3 km. Darüber hinaus gewann er 97,6% seiner Zweikämpfe und jedes seiner 189 Zuspiele fand den Mitspieler. In dieser Verfassung nur eine Frage der Zeit, bis Benedikt Gabriel (Trainer der ersten LWL-Mannschaft, d. Red.) wieder auf den Routinier setzen wird.

Flop des Spiels:

Andreas Arns. Sicherlich kein schlechtes Spiel des erfahrenen „Änsch“, jedoch zwei Gegentore zu viel gegen einen offensiv eigentlich harmlosen Gegner. Schaffte es darüber hinaus im Nachgang des Spiels nicht, seinem Spitznamen „Z“ alle Ehre zu machen und trank nur eine Kiste Bier. Im Gespräch mit unseren Redakteuren erklärte er die ungewohnte Trinkschwäche aber verständlich: „Es steht ein anstregendes spielfreies Wochenende bevor. Die dafür nötigen Körner wollte ich nicht bereits heute vergeuden.“


LWL unterliegt effizientem Weißtal

Der SC LWL musste am 14.Spieltag der Bezirksliga Gruppe 5 einen Dämpfer hinnehmen. Der Fusionsclub verlor trotz ansprechendender Leistung beim Tabellenzweiten Weißtal mit 4:1. Vor den Augen der etwa 500 mitgereisten Schlachtenbummler aus dem Ebbegebirge erzielte Pachutzki per Foulelfmeter den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für unsere Mannschaft. Durch die Niederlage bleibt der LWL zwar Fünfter, zur Spitze fehlen aber nun schon satte neun Punkte.

Stimmen:

Dennis Busenius: „Ich denke, ich habe jetzt endlich meine Position gefunden. Das Torwartspiel liegt mir. Ich freue mich zwar, wenn Ingmar, Fabian und Steffen wieder fit werden, aber ich gebe den Platz zwischen den Pfosten sicherlich nicht kampflos wieder zurück. Wenn du einen Dennis Busenius hast, dann muss der auch spielen.“

Calvin Klein: „Das Ergebnis ist wieder Hundescheiße. Gar keine Frage. Da war deutlich mehr drin. Das Spiel hätte auch genauso gut 5:4 für uns ausgehen können. Aber es hilft ja nichts. Da können wir uns nichts für kaufen.“

Das fiel auf:

-Dem LWL gehen langsam aber sicher die Torhüter aus. Ersatzkeeper Steffen Sondermann meldete sich kurz vor Spielbeginn verletzungsbedingt ab, nachdem er beim gemeinsamen Bankett am Vorabend unglücklich umgeknickt war. So kam LWL-Urgestein Alexej Demo, eigentlich klassischer Sechser, etwas überraschend zu seinem Bezirksliga-Debüt. Ansonsten sollte es die siegreiche Startelf aus dem Lüdenscheid-Spiel richten.

– Der LWL agierte zu Beginn sehr selbstbewusst und hatte mehr vom Spiel. In der ersten Viertelstunde kam die Mannschaft von Trainer Benedikt Gabriel auf einen starken Wert von 163 gespielten Pässen. Zudem standen bereits 5 Torschüsse auf dem Konto. Weißtal beschränkte sich im eigenen Stadion auf Konter. Das 1:0 des TSV fiel quasi aus dem Nichts, zeigte aber Wirkung. Fortan verlor der LWL ein wenig seine Dominanz. Der Tabellenzweite übernahm von diesem Zeitpunkt an das Heft des Handelns.

– Das 2:0 der Hausherren war dann so etwas wie der Wake-Up-Call für den SC. Der Fusionsclub wurde wieder gieriger und wollte die Partie noch nicht verloren geben. Angeführt von der starken Offensivreihe um Klein und Co. initiierten unsere Jungs gute bis sehr gute Einschussmöglichkeiten. Die Drangphase vor der Pause mündete dann auch schließlich folgerichtig im Anschlusstreffer.

– In der zweiten Halbzeit trat der LWL weiter aufs Gaspedal. Angriff um Angriff flog dem TSV Weißtal um die Ohren, zwingende Torchancen blieben jedoch aus. Unsere Mannschaft stand nun extrem hoch im Feld, wodurch sich den Hausherren immer wieder Räume für Konter boten. Einer dieser Konter führte zum vorentscheidenden 3:1.

Fazit:

Das Ergebnis ist mindestens um zwei Tore zu hoch. Ein Unentschieden wäre durchaus gerecht und im Bereich des Möglichen gewesen. Weißtal war am Ende die etwas clevere zweier guter Bezirkliga-Mannschaften.

Star des Spiels:

Michel Aspelmeyer. Drehte besonders in der zweiten Halbzeit richtig auf und dribbelte phasenweise die Sterne vom Himmel. Gewann am Ende 25 seiner insgesamt 30 Zweikämpfe. Für einen offensiven Flügelspieler allerliebst! Auch sonst immer wieder mit klugen Ideen. Ebenfalls stark: Pachutzkis Kreuzband, das auch ohne Kniebandage hielt.

Flop des Spiels:

Denis Pachutzki. Ganz schwache Partie auf der „6“. Sollte mit vielen Kontakten Ruhe ins Spiel bringen. Der Wunsch blieb jedoch Vater des Gedankens. Hätte sich nach dem Spiel eigentlich mit Bräunungscreme einreiben müssen. So blass blieb er während der 90 Minuten. Knallte zwar den Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer unters Dach, war in der Folge aber ähnlich wirkungsvoll wie eine Packung Eiscreme in der Sahara. Immerhin durfte er in der Schlussphase noch die Kapitänsbinde vom ausgewechselten Hüseyin Inal spazieren tragen.

 


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A-Jugend im Halbfinale des Kreispokals!

Anstoß: 18.00 Uhr
Sonntag den 13.11.16
Sportplatz Neu-Listernohl

Nach einem spannenden Viertelfinale will die A-Jugend den Einzug ins Finale perfekt machen und ein Schritt näher Richtung Pokalsieg gehen. Mit dem Bezirksligisten RW Hünsborn hat die A-Jugend einen Gegner auf Augenhöhe. Erwartet wird ein hochwertiges und spannendes Spiel mit dem hoffentlich besseren Ende für den SC LWL 05.

Anstoss ist um 18 Uhr am Sonntag den 13.11.2016 auf dem Sportplatz in Neu-Listernohl.

Also auf nach Neu-Listernohl und die Jungs bei Bratwurst und Bier bzw. Glühwein lautstark unterstützen!


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LWL Damen nach 2:0 Führung noch 2:2 gegen VFL Heinzberg

Spiel kippte in der Schlussphase.

Heinsberg 06.11.2016
Es sollte ein Spitzenspiel werden. Der Tabellenerste VfL Heinsberg trifft auf den punktgleichen Tabellenzweiten SC LWL 05, die beide in der Hinrunde noch kein Spiel verloren haben.
Bei widrigen Wetter- und Lichtverhältnissen wurde das Spiel um 17.05 Uhr angepfiffen. Die hochmotivierte Mannschaft des LWL ging offensiv ins Spiel und konterte die Abwehr des VfL Heinsberg aus. Somit hatte der LWL mehr vom Spiel und brachte den Gegner in der ersten Halbzeit mehrfach in Bedrängnis. In der 20 Minute wieder ein Konter des LWL. Jaqueline Lengsfeld geht durch die Abwehr der Heinsberger, kurze Verwirrung im Strafraum, dann der Schuss – 1:0 für den LWL. Wie auch schon zuvor bestimmte der LWL das Spiel und konnte einige herausgespielte Großchancen nicht nutzen. Halbzeitergebnis „nur“ die knappe Führung für den LWL.
Die zweite Halbzeit sollte, wie es immer in Heinsberg, noch spannende Minuten bringen. Die Damen des LWL spielten engagiert weiter. Die gutstehende Abwehr fing die Angriffe der Heinsberger ab und machte es somit dem Gegner schwer auf das Tor des LWL abzuschließen.
In der 64 Minute rückte die Abwehr des LWL weit auf. So konnte Alina Springob ein Überzahlspiel des LWL bewirken. Aus ca. 20 Metern nahm sie Maß. Ein platzierter Schuss in die rechte untere Ecke brachte den LWL mit 2:0 in Führung. Wer jetzt dachte das Spiel wäre gelaufen, hatte sich getäuscht. Jetzt kam die Schiedsrichterin ins Spiel. Gefährliche Abschlüsse, bis dahin von der Abwehr verhindert, machte sie, durch sehr kuriose Entscheidungen, den Heinsbergern nun möglich.
So auch der Freistoß am 16 Meter, der in der 72 Minute zum Anschlusstreffer für den VfL Heinsberg führte. Danach wurden für den LWL gelbe Karten verteilt die ebenso unverständlich waren. Aber Schiedsrichterentscheidungen müssen nun mal akzeptiert werden. So kann ein Spiel kippen.
76 Minute. Wieder ein Freistoß aus 20 Mietern vor dem Tor des LWL. Durch die doch sehr widrigen Lichtverhältnisse auf dem Platz, sah Torfrau Dominique Besting den scharf geschossenen Ball viel zu spät. Das bittere 2:2 war nun da. Beide Standardtore wurden von der Spielmacherin der Heinsberger erzielt. Im Spiel jedoch war sie bei Lena Klein in guten Händen.
In Folge ging der Schlagabtausch bis zum Ende des Spiels weiter. Chancen hüben wie drüben fanden nicht mehr den Weg ins Tor. So blieb es beim 2:2.
Fazit: Ein starkes Spiel der Damenmannschaft des LWL die das Spiel den größten Teil bestimmten. Das quäntchen Glück sollte in der Schlussfase des Spiels dem LWL nicht gewährt werden.


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Herrmann erlegt Rot-Weiß Lüdenscheid

Baaaaam! Der SC LWL hat sich nach zwei Niederlagen in Folge eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mannschaft von Trainer Bene Gabriel gewann gegen Lüdenscheid 3:1. Vor 25.736 Zuschauern im gut gefüllten Ebbestadion erzielte Nicolas Herrmann alle drei Treffer für den Fusionsclub. Der LWL bleibt durch den Sieg weiter Fünfter und hält Anschluss an die Spitzengruppe der Liga.

Stimmen:

Hüseyin Inal: „Das war ganz klar ein Must-Win-Spiel nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen. Wir wollten vor heimischem Publikum unbedingt den Dreier einfahren und unseren Fans zeigen, dass wir noch kicken können. Das haben wir dann auch eindrucksvoll bewiesen.“

Rene Sangermann: „Heute hat es Spaß gemacht, zuzuschauen. Ich bin momentan in einer richtigen Bierlaune. Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute alles in die Waagschale geworfen. Für Nicolas freut es mich ganz besonders nach seiner Torflaute. Er ist einfach ein Krieger.“

Max Humberg: „Wir haben nie aufgehört, an uns zu glauben. Wenn man hart arbeitet, ist es nur eine Frage der Zeit bis irgendwann mal wieder einer vom Laster fällt. Genau das ist heute passiert. Jetzt geht es noch gemütlich in die dritte Halbzeit.“

Marlon Klein: „Ich weiß nicht, was ihr immer alle wollt. Glaubt ihr, in der Bezirksliga gibt es noch irgendeine Karnevalstruppe? Wir haben gewonnen und nur das zählt. Oder sollen wir wieder schön spielen und verlieren? Ich lege mich jetzt erstmal drei Tage in die Eistonne.“

Das fiel auf:

Der LWL agierte abermals in einem kompakten 4-2-3-1-System, verteidigte aber höher als gewohnt. Herrmann und Pachutzki liefen die gegnerische Abwehr schon früh an und störten so den Lüdenscheider Spielaufbau. Das Mittelfeld um die umtriebigen Klein und Inal schoben nach. So waren die Sechser von Rot-Weiß ständig unter Druck. Das schmeckte Lüdenscheid gerade zu Beginn überhaupt nicht. Die eigentlich spielstarken Gäste mussten sich anfangs häufig mit langen Bällen helfen, um die erste Pressingreihe zu überspielen.

Lüdenscheid hatte insgesamt etwas mehr vom Spiel (60 % Ballbesitz), war aber in den Zweikämpfen zumeist nur zweiter Sieger. Der LWL präsentierte sich enorm griffig und gewann bockstarke 63 Prozent seiner Duelle. Die starke Zweikampfbilanz war ganz der Schlüssel zum Erfolg. Bezeichnend: Alle Treffer resultierten unmittelbar nach Balleroberungen.

In der zweiten Halbzeit überließ der LWL mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken immer mehr den Gästen das Spielgeschehen. Lüdenscheid fand nun besser die Zwischenräume und kombinierte sich oftmals gefällig an den Strafraum. Zwingende Torchancen sprangen für die Mannen aus dem Märkischen Kreis aber nur selten heraus. Der LWL lauerte in dieser Phase fast ausschließlich auf Konter, spielte diese aber zum Teil blitzsauber aus. So fiel dann auch das Tor zum 3:0, wodurch die Wiese dann endgültig gemäht war.

Star des Spiels: Nicolas Herrmann. Steht hier nicht nur wegen seines Dreierpacks. War ein ständiger Unruheherd und spielte seine Gegenspieler phasenweise derart schwindelig, dass sie nun eigentlich sämtliche lateinamerikanische Tänze auf Wettkampfniveau drauf haben müssten. Verzeichnete zudem mit 314 Ballaktionen die meisten aller Akteure. Über die Tatsache, dass „Sherman“ während des gesamten Spiels nicht einen einzigen Pass gespielt hat, hüllen wir an dieser Stelle mal den Mantel des Schweigens. Ebenfalls stark: Marlon Kleins Frisur.

Flop des Spiels: Christopher Wagner. Verlor den ersten Zweikampf seitdem er beim LWL spielt. Am Ende stand „Wanna“ bei einer für ihn gruseligen Quote von 95 Prozent gewonnenen Kopfballduellen. Immerhin hielt der abenteuerlustige Attendorner seinen Gegenspieler Hakan Firat weitestgehend an der ganz kurzen Leine.

 


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Erste kassiert Last-Minute-Niederlage im Spitzenspiel

Absolut bitter! Der SC LWL hat den Anschluss an die Tabellenspitze in der Bezirksliga 5 verpasst. Im Spitzenspiel gegen Meinerzhagen verlor das Team von Trainer Benedikt Gabriel nach großem Kampf mit 1:2. Vor 333 Zuschauern an der Listernohler Langewiese gingen die Gäste nach einem schön herausgespielten Angriff früh in Führung, ehe Basti Klein kurz vor der Pause den Ausgleich erzielte. Die zweite Halbzeit bot einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Meinerzhagen. RSV-Torjäger Andreas Spais erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für den Tabellenführer. Trotz der Niederlage bleibt der LWL Vierter, hat aber nun schon sechs Punkte Rückstand auf Meinerzhagen.

Stimmen:

Rene Sangermann: „Man muss schon sagen, dass wir hier quasi gegen den FC Bayern der Bezirksliga gespielt haben. Was die an Qualität auf den Platz bringen, ist schon aller oberstes Regal. Dennoch haben wir mit unseren Mitteln stark dagegengehalten. So muss man gegen einen solchen Gegner erst einmal auftreten. Kompliment an meine Mannschaft.“

Calvin Klein: „Das Ergebnis ist natürlich absolute Hundescheiße. Das kann man nicht anders sagen. Aber ich bin stolz auf das Team, das kämpferisch eine große Leistung abgeliefert hat.“

Michel Aspelmeyer: „Wir wollten die erste Halbzeit nicht so stehen lassen und zeigen, was in uns steckt. Der Ausgleichstreffer durch Basti hat uns natürlich in die Karte gespielt. Von da an hat das Spiel nochmal komplett anderes Wetter gekriegt. Wir waren hier drauf und dran, einen Punkt mitzunehmen oder vielleicht sogar, das Spiel zu gewinnen. Dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen, ist hart.“

Das fiel auf: 

– Getreu dem Motto „Never change the winning team“ schenkte Benedikt Gabriel seiner siegreichen Truppe aus Rothemühle das Vertrauen. Der LWL agierte in einem kompakten 4-2-3-1-System, das sich bei Ballbesitz des Gegners eng zusammenzog. Der Plan, die Mitte dicht zu halten, ging in der Anfangsphase allerdings nur bedingt auf. In die LWL-Abwehr regnete es das ein oder andere Mal gehörig rein. Meinerzhagen schaffte es immer wieder über seinen Spielmacher Hakan Demir in die Schnittstellen der Abwehr zu spielen. So fiel folgerichtig auch das 0:1.

-In der ersten Halbzeit kontrollierte Meinerzhagen das Geschehen nach Belieben und ließ den Ball gefällig in den eigenen Reihen laufen. Unsere Jungs bekamen nicht den erhofften Zugriff auf den Gegner. So entwickelte sich eine äußerst einseitige Partie. Die Gäste verzeichneten in den ersten 45 Minuten laut OPTA-Datenbank einen Ballbesitzanteil von 75%! Dennoch war die Tür ob des denkbar knappen Rückstands noch einen Spalt breit geöffnet. 

-Meinerzhagen verpasste es, den Sack frühzeitig zuzumachen. Das bestraften unsere Jungs kurz vor der Pause in Killer-Manier. Herrmann mit einer blitzgescheiten Flanke auf den einlaufenden Basti Klein, der Ex-LWL-Keeper Jonas Ermes aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Für BK7 war es bereits der vierte Saisontreffer.

-In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen. Der LWL stand plötzlich besser im Feld, war bissiger und schaffte es, eigene Akzente zu setzen. Meinerzhagen hatte zwar immer noch mehr vom Spiel, allerdings fehlte es gegen eine nun hellwach und leidenschaftlich verteidigende Gabriel-Elf an Durchschlagskraft. Erst die letzte Aktion des Spiels brachte den entscheidenden Treffer zum 2:1.

Fazit: Ein glücklicher aber am Ende verdienter Erfolg für Meinerzhagen, das insgesamt die bessere Mannschaft war. Der LWL kann jedoch erhobenen Hauptes in die nächsten Aufgaben gehen.

Star des Spiels: Die Mannschaftsleistung in der zweiten Hälfte. Es war eine unfassbare Energie und Leidenschaft, die der LWL nach Wiederanpfiff an den Tag legte. Angeführt von der Ein-Mann-Büffelherde Christopher Wagner hielt man den eigenen Strafraum (bis auf den bitteren Gegentreffer in der Nachspielzeit) weitestgehend steril. In der Offensive setzte man zudem immer wieder Nadelstiche und brachte den Favorit sogar an den Rande einer Niederlage.

Flop des Spiels: Dennis Busenius. Schoss im Vorspiel bei der zweiten Mannschaft nur vier Treffer und schmorte daher folgerichtig 75 Minuten auf der Bank. Nach seiner Einwechslung verpasste er die Chance, innerhalb von drei Stunden ligaübergreifend zu treffen und damit einen Eintrag in die Geschichtsbücher.

 


Sieg in Rothemühle

Rothemühle – LWL I.

Eine taktische und kämpferische Topleistung in Rothemühle war die richtige Antwort auf die Niederlage gegen den SC Lüdenscheid letzte Woche.

Von Anfang an hellwach startete unsere Truppe gut ins Spiel und ließ außer einem Pfostenschuss nach einem Freistoß nichts zu. Nach der Pause verlor man kurzzeitig den Zugriff aufs Spiel, legte dann aber wieder zu und ging verdient in der 62. Minutenach einstudierter Kombination zwischen Bastian Klein und Nicolas Herrmann in Führung.  Danach konnte man in der Defensive weiter alles abräumen und man ließ in der übrigen  Spielzeit nichts mehr anbrennen. Kurz vor dem Schlusspfiff hätte “Herrmann” seinen 8 Saisontreffer verbuchen können, allerdings wurde sein Elfmeter durch den Rothemühler Torwart pariert.

Wir sehen uns wieder am  nächsten Sonntag, den 23. Oktober um 15:00 Uhr in NEU-LISTERNOHL zum Topspiel gegen den Tabellenführer Meinerzhagen. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans. Es gibt noch Karten an der Tageskasse.


Unsere ZWEITE weiter erfolgreich!

Schreibershof – LWL II. Zu einem ungefährdeten Sieg kam unsere Zweite bei ihrem Meisterschaftsspiel in Schreibershof. Durch Tore von Robin Wessel (8. Min), Tobias Rauterkus (12. Min.), Pascal Extremera (60. Min.), und Manuel Kolisch (86. Min.) stellte man früh die Zeichen auf Sieg und bleibt damit weiter Tabellenführer in der Kreisliga C. Am Sonntag ist der Tabellensechste, FC Schwalbenohl, zu Gast. Spielbeginn ist um 12:30 Uhr in Neu-Listernohl.


LWL geht gegen SC Lüdenscheid unter

Das war mal eine schallende Ohrfeige. Der SC LWL musste erstmals seit dem Saisonauftakt in Ottfingen eine Niederlage einstecken. Und es war eine deftige. Vor 146 Zuschauern im gut gefüllten Ebbestadion zu Windhausen verloren die Mannen von Trainer Benedikt Gabriel gegen Aufsteiger SC Lüdenscheid mit 7:3.

„Die Niederlage ist verdient. Da brauchen wir angesichts der Höhe des Ergebnisses nicht drumherum reden. Allerdings ist sie durchaus vermeidbar gewesen“, war Abwehrrecke Christopher Wagner nach Spielende noch sichtlich verärgert.

Nach dem 0:0 in Freudenberg hatten sich unsere Jungs viel vorgenommen und wollten vor heimischer Kulisse unbedingt wieder zurück in die Erfolgsspur. Das hatte sich auch schon in einer intensiven Trainingswoche angekündigt. Die einstudierten Inhalte konnten allerdings von Beginn an nicht so richtig auf den Platz gebracht werden. Zwar verzeichnete man einmal mehr hohe Ballbesitzanteile gegen einen auf Konter lauernden Gegner, doch es fehlte an Durchschlagskraft im letzten Drittel. Vorne zu harmlos und hinten auch nicht immer Herr der Lage, geriet der LWL folgerichtig in Rückstand. Nach einer Ecke schraubte sich Lüdenscheids Spielführer am höchsten. 1:0 für die Gäste. Der Treffer war so etwas wie ein „Hallo-Wach-Effekt“ für unsere Mannschaft. Fortan wurde das LWL-Spiel zielstrebiger und temporeicher. Herrmann verpasste nach schöner Kombination noch den Ausgleich. Kurze Zeit später machte es Aspelmeyer besser. Der hungrige Haustädter schloss eine gelungene Einzelaktion gekonnt zum 1:1 ab. Danach verlor unsere Elf allerdings zunehmend den Faden. Lüdenscheid übernahm das Zepter und ging erneut in Führung. Kurz vor der Pause musste der Fusionsclub durch einen blitzsauber getretenen Freistoß sogar noch das 3:1 hinnehmen.

In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Der LWL war gewillt, das Spiel noch zu drehen und rannte an. Die Gäste blieben jedoch über Konter stets gefährlich. So kassierte die Elf von Benedikt Gabriel fünf Minuten nach Wiederanpfiff den vierten Gegentreffer. Die Entscheidung? Denkste! Unsere Mannschaft zeigte Moral. Herrmann sorgte per Foulelfmeter nochmal für ein wenig Spannung. Doch der Hoffnungsschimmer währte nur kurz. Lüdenscheid nutzte die nächste ihrer Kontermöglichkeiten zum 5:2. Da war dann der Fisch endgültig geschrubbt. In der Folge brachen alle Dämme. Der Gast aus dem Märkischen Kreis schraubte das Ergebnis durch zwei weitere Treffer in die Höhe. Heimes betrieb aus Sicht des LWL lediglich Ergebniskosmetik.

„Das Ergebnis ist natürlich absolut bitter. Das Spiel werden wir unter der Woche aufarbeiten müssen. Ich bin mir sicher, dass wir eine Reaktion zeigen. Das können und werden wir so nicht stehen lassen“, schickte Calvin Klein eine Kampfansage in Richtung Konkurrenz.

Also: Mund abputzen und weiter! Als nächstes steht am kommenden Sonntag um 15 Uhr das Auswärtsspiel in Rothemühle an. Wir hoffen auch dort wieder auf die gewohnte Unterstützung und wünschen bis dahin eine gute Woche. Bleibt sportlich!!!

 

 


LWL bleibt weiter auf der Siegerstraße

Unsere Erste landet durch ein 2:1 im Heimspiel gegen den SC Drolshagen den nächsten Erfolgscoup und setzt sich bis auf weiteres in der Spitzengruppe der Liga fest. Vor 123 Zuschauern an der ausverkauften Langewiese erzielten Pachutzki und Heimes die Tore für den LWL.

„Wir haben besonders in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gezeigt und mussten das Buch eigentlich schon bis zur Pause zuklappen. Das haben wir aber leider versäumt. So wurde es dann natürlich nochmal richtig eng“, bilanzierte Laufwunder Haase die Partie.

Coach Benedikt Gabriel nahm im Vergleich zum krachenden Pokalaus unter der Woche gegen Gerlingen einige Veränderungen vor. So rutschten Hesse, Ockenfels, Aspelmeyer und Haase allesamt in die Startelf. Zudem kehrte man in das etwas offensivere 4-1-3-2 zurück.

Die Maßnahmen sollten sich auszahlen. Unseren Jungs war anzumerken, dass sie etwas gut zu machen hatten. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, in der der LWL Ball und Gegner kontrollierte. Ein ums andere Mal konnte man sich gefährlich vor das Gehäuse der Gäste kombinieren. Die Dominanz schlug sich Mitte der ersten Hälfte dann auch im Ergebnis nieder. Humberg und Aspelmeyer spielten ihre Gegenspieler auf dem Flügel windelweich. Die anschließende Hereingabe vollendete Pachutzki humorlos zur Führung. In der Folge hatte der umtriebige Haase gleich mehrfach das 2:0 auf dem Fuß bzw. Kopf, scheiterte jedoch am glänzend aufgelegten Keeper des SC. So ging es mit einem denkbar knappen Vorsprung in die Kabine.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff gelang Drolshagen nach einer Ecke der Ausgleich. Ein Tor wie aus dem Nichts, das aber Wirkung zeigte. Fortan war der SC die spielbestimmende Mannschaft. Unsere Jungs bekamen sichtlich geschockt überhaupt keinen Fuß mehr in die Tür und agierten zunehmend passiv. Der LWL drohte in dieser Phase die Partie völlig aus der Hand zu geben. Doch mitten in die Drangperiode der Drolshagener konnte das Team von Trainer Gabriel den entscheidenden Konter setzen. Inal setzte nach Balleroberung im Mittelfeld den eingewechselten Heimes in Szene, der das Leder vom rechten Straufraumeck staubtrocken in die Maschen prügelte. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Drolshagen drängelte auf den Ausgleich. Die Abwehr um die Türsteher Ockenfels und Wagner verteilten bis zum Abpfiff aber nur noch Tickets für Stammgäste. So steht am Ende ein etwas glücklicher, aber in der Summe verdienter Erfolg.

Bereits am Freitag geht es für unsere Mannschaft in Freudenberg weiter. Anstoß in der HF-Arena ist um 18.30 Uhr. Pack ma´s!!!

 


Tormaschine Herrmann im Gespräch!

Der LWL ist derzeit eine echte Spitzenmannschaft in der Bezirksliga Gruppe 5. Fünf Siege aus sechs Spielen. Rang drei. Nur Weißtal und die übermächtigen Meinerzhagener erwischten einen besseren Saisonstart. Dazu hat man sich auch im Pokalwettbewerb eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Maßgeblichen Anteil am starken Saisonstart hat Stürmer Nicolas Herrmann, der bereits vier Saisontreffer verbuchen konnte. Im Interview mit uns sprach er über die Qualitäten des Kaders, „Comebacker“ Rene Sangermann und die Chancen gegen den nächsten Gegner Gerlingen.

Nicolas, der LWL hat im Sommer einige Leistungsträger verloren und den Kader im Gegenzug mit jungen Talenten aufgefüllt, zu denen du ja selbst gehörst. Einen solchen Start konnte man angesichts des Umbruchs nicht unbedingt erwarten oder?

Doch. Ehrlich gesagt habe ich schon ein bisschen damit gerechnet. Natürlich fallen die Abgänge schwer ins Gewicht. Man darf nicht vergessen: Ohne Sebastian Arens fehlen uns rund 30 Saisontore. Mit Christian Florath ist dazu ein echter Leader von Bord gegangen. Aber Jammern bringt nichts. Das ist im Fußball ein ganz schlechter Ratgeber. Und genau das haben wir auch nicht getan. Vom ersten Tag der Vorbereitung war eine Art Aufbruchsstimmung zu spüren. Alle haben mit angepackt, die Ausfälle zu kompensieren. Das ist uns Stand jetzt auch sehr gut gelungen. Und dass unsere Truppe trotzdem Qualität hat, war ohnehin klar. Von daher ist es keine Überraschung, dass wir stehen, wo wir stehen. Dennoch wissen wir, dass weiterhin harte Arbeit notwendig sein wird, um den guten Eindruck zu bestätigen.

Zuletzt gab es gegen Plettenberg und Kierspe sogenannte „dreckige“ Siege. Solche Spiele gewinnen normalerweise nur erfahrene Mannschaften. Das Team erscheint für ihr Alter schon enorm reif.

Ja aber es ist ja auch nicht so, dass wir nicht auch ein paar alte Haudegen dabei haben (lacht). Wenn ich da beispielweise einen Marius Ockenfels sehe. Der ist zwar erst 27, aber schon gefühlt 10 Jahre dabei. Solche Spieler helfen uns natürlich besonders in engen Situationen enorm weiter. Aber auch wir jungen Spieler sind ja schon eine gewisse Zeit dabei und wissen mittlerweile, wie der Hase in der Liga läuft.

Der Konkurrenzkampf beim LWL ist sehr groß. Gerade in der Offensive tummeln sich einige große Namen. Wie gehst du damit um?

Konkurrenz belebt das Geschäft. Das ist nicht nur im Fußball so. Von daher sehe ich das sehr positiv. Wir haben als Team unglaublich viele Möglichkeiten, können es uns sogar erlauben, einen Dennis Busenius ab und zu von der Bank kommen zu lassen. Das zeugt schon von großer Qualität. Auf der anderen Seite bringt es einen aber auch als Spieler weiter, weil man im Training und im Spiel ständig liefern muss. Lässt du auch nur eine Sekunde schleifen, steht sofort der nächste bereit. Das macht es extrem spannend. Ich persönlich schaue mir aber auch immer mal wieder gerne ein paar Sachen von meinen Mitspielern ab. Beispielsweise die Ballbehandlung von Michel Aspelmeyer, die Spielübersicht von Marlon Klein oder die Kaltschnäutzigkeit von Max Haase. Da geht einem schon das Herz auf. Diese Elemente will ich ebenfalls auf kurz oder lang in mein Spiel einbauen.

Mit Rene Sangermann scharrt nach langer Verletzungspause der nächste Offensivkracher mit den Hufen. Ihm gelangen am Wochenende in der zweiten Mannschaft zwei blitzsaubere Tore. Hast du nicht doch ein bisschen Angst um deine Position?

Nein im Gegenteil. Ich freue mich unheimlich über sein Comeback. Ich war schon als Kind ein großer Fan von ihm. Dass ich jetzt womöglich irgendwann mit ihm zusammen auf dem Platz stehen kann, ist eine tolle Sache. Es macht einfach Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen. Rene zeichnet eine enorme Gier aus. Ich würde fast sagen: Keiner arbeitet so hart wie er. Das gepaart mit seinem Talent und seiner Ausstrahlung macht ihn zu einem großartigen Spieler. Ich bin davon überzeugt, dass er eine Bereicherung sein wird.

Morgen steht das Pokalspiel gegen den höherklassigen FSV Gerlingen an. Was wird nötig sein, um die Überraschung möglich zu machen und welche Chancen rechnest du dir aus?

Es liegt in der Natur der Sache, dass unterklassige Mannschaften gegen höherklassige Teams nicht viel zu verlieren haben. Der Druck ist sicherlich bei Gerlingen höher. Wir können ein bisschen befreiter aufspielen. Das kommt uns vielleicht entgegen. Von uns ist morgen aber bestimmt kein Feuerwerk zu erwarten. Wir werden versuchen, zunächst einmal defensiv kompakt zu stehen und den Gerlingern nicht ins offene Messer zu laufen. Das ist vielleicht nicht die schönste Spielweise. Aber der Wurm muss dem Fisch schmecken, und nicht dem Angler. Und wir diskutieren ganz klar aus der Anglerperspektive. Wenn wir kämpferisch und spielerisch alles in die Waagschale werfen, was wir draufhaben, wird es schwer uns zu schlagen. Und dann haben wir auch eine Chance.

Nicolas, wir danken dir für das Gespräch und wünschen weiterhin eine erfolgreiche Saison.


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Hart erkämpfter Auswärtssieg!

1.Mannschaft – Kierspe. Den fünften Sieg in Folge konnten unsere Jungs am Sonntag in Kierspe einfahren. Trotz der Ausfälle von Denis Pachutzki und Michel Aspelmeyer konnte Coach Benedikt Gabriel eine Elf auf den Naturrasen schicken, welche einen 2:1 Sieg in einem umkämpften Spiel mit nach Hause nehmen konnte.
Man agierte auf dem ungewohnten Untergrund direkt spielbestimmend und so war es Bastian Klein in der 18. Minuten, der eine Herrmann-Flanke am ersten Pfosten einnickte und zur frühen Führung traf. Danach verflachte die Partie mehr und mehr. Bis zur Halbzeit zeichnete sich somit ein Spiel ab, welches besonders durch Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt wurde.
Nach dem Pausentee wurde unsere Mannschaft immer mehr in die Defensive gedrängt. In der 60. Minute kassierte man schließlich den Ausgleich. Danach allerdings bewiesen unsere Jungs Moral und brachten sich wieder vermehrt ins Spielgeschehen ein. Mann des Spiels wurde in der 84. Minute Max Haase. Nur knappe 100 Sekunden nach seiner Einwechselung traf er mit einem Seitfallzieher, der an Dramatik und Eleganz kaum zu überbieten war. Die mitgereisten LWL-Anhänger kamen aus dem Staunen nicht raus: ,,Unglaublich, wie hoch er in der Luft lag und dabei trotzdem diese Körperspannung halten konnte” – ,,Den hätte selbst Klaus Fischer nicht schöner vollenden können.”
Die verbleibenden Spielminuten wurden mit dem absoluten Siegeswillen über die Zeit gebracht. Dementsprechend groß war nach dem Schlusspfiff auch der Jubel über die 3 Punkte.
In der kommenden englischen Woche empfängt man den FSV Gerlingen am Donnerstag, den 22.09.2016 im Krombacher Pokal. Anstoß ist um 19.00 Uhr in Neu-Listernohl.
Am darauf folgenden Sonntag bestreitet man dann um 15.00 Uhr das nächste Heimspiel gegen den SC Drohlshagen in Neu-Listernohl.


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LWL2 zurück in der Erfolgsspur

2.Mannschaft. Mit einem ungefährdeten 5:0 Sieg gegen Helden II konnte man weiter den Platz an der Sonne halten. Dennis Sonntag, ein Eigentor und Andi Arens bauten die Führung zwischenzeitlich auf 3:0 aus. Den Deckel endgültig drauf machte dann Rene Sangermann, der mit einem Doppelpack an alte Zeiten erinnerte und sich selbst mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden gab: ,,Das hat heute doch richtig Spaß gemacht.”
Das nächste Heimspiel gegen den SC Drohlshagen III findet am Sonntag, den 25.09.2016 um 12.30 Uhr in Neu-Listernohl statt.


LWL fährt nächsten „Dreier” ein

Unsere Erste bleibt weiter so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga. Nach der bitteren Auftaktniederlage in Ottfingen konnte man durch ein 3:0 im Heimspiel gegen den TuS Plettenberg nun schon den vierten Sieg in Serie einfahren. „Das Ergebnis stimmte, die Leistung“, war Trainer Benedikt Gabriel allerdings überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftreten seiner Elf.
Aber der Reihe nach: Der LWL begann wie schon in der Vorwoche mit einer 4-2-3-1-Grundordnung. Marlon Klein rückte für den verletzten Michel Aspelmeyer in die Startformation. Denis Pachutzki ersetzte Christopher Wagner, der eine Pause verordnet bekam.
Von Beginn an entwickelte sich ein zähes Spiel für unsere Jungs. Die Gäste aus dem Märkischen Kreis hatten wenig Interesse an der Spielgestaltung und standen sehr kompakt in der Defensive. So hatte der LWL zwar viel Ballbesitz, verpasste es aber, spielerisch in die Räume am und im Strafraum zu kommen. Folgerichtig gab es in der ersten Hälfte nicht eine einzige nennenswerte Torchance. Da sich auch Plettenberg bis zur Pause vornehmlich auf das Verteidigen beschränkte, ging es mit einem 0:0 in die Kabine. Dort machte Gabriel seinem Ärger Luft und rüttelte die Seinen mit einer klaren Ansprache wach. Und es sollte fruchten.
Sichtlich angestachelt durch die Standpauke des Trainers bekamen unsere Jungs nach Wiederanpfiff endlich mehr PS auf die Straße. Der Druck wurde erhöht, die Aktionen temporeicher. Scheiterten Schulz und Bastian Klein nach jeweils schönen Kombinationen noch am Außennetz, gelang Captain Inal wenig später der Dosenöffner. Mit einem unnachahmlichen Kanonenschlag donnerte er das Leder aus 25 Metern ins linke Eck. Unhaltbar für TuS-Torwart Habibi. In der Folge drängelte der LWL auf den nächsten Treffer, vorerst jedoch ohne Erfolg. Die Entscheidung fiel erst kurz vor dem Ende. Der eingewechselte Nick Heimes wurde im TuS-Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß versenkte Nicolas „Sherman“ Herrmann. Für den lustigen Lichtringhauser war es bereits der vierte Saisontreffer. Den Schlusspunkt setzte Nick Heimes ebenfalls per Foulelfmeter. Mit nunmehr 12 Punkten steht das Team von Benedikt Gabriel auf dem dritten Tabellenplatz – dicht hinter Aufsteiger Weißtal und dem Branchenführer aus Meinerzhagen.
In der nächsten Woche geht es dann auf Naturrasen gegen den Kiersper SC. Auch dort hoffen wir wieder auf die gewohnte Unterstützung unserer Fans und Gönner, um die gute Ausgangsposition in der Liga weiter zu festigen.


Spinning 007

Spinningkurs startet nach dem Herbstferien mit neuen Zeiten.

Der Spinningkurs startet nach den Herbstferien (ab dem 25.10.2016) zu den unten dargestellten Zeiten. Eine Trainingseinheit dauert 60 Minunten. Bei Interesse können Informationen zu verschiedenen Leistungs-/Preispaketen bei Gilbert Florath (Mobil 0170/9980342) erfragt werden. Eine Anmeldung ist ebenfalls bei Gilbert Florath möglich/erforderlich.
Wir alle sind LWL – vielleicht ja auch bald DU!

 

 

Die neuen Kurszeiten:

 

 

 

Montag
14:30 – 15:30 Uhr – Kindersport von 4-7 Jahre
15:30 – 16:30 Uhr – Mutter – Kindturnen
16:30 – 17:30 Uhr – Kindersport von 8 – 12 Jahre
19:00 – 20:00 Uhr – Step – Aerobic –Herz Kreislauftraining
20:00 – 21:00 Uhr – La Gym – Dance Aerobic mit Salsa Musik
Dienstag
18:30 -19:30 Uhr – Spinning (ab 25.10.2016)
Mittwoch
19:00 – 20:00 Uhr – Rückenschule
Donnerstag
9:30 – 10:30 Uhr – Rückenschule
17:30 – 18:30 Uhr – Fit vor Fun
18:45 – 19:45 Uhr – Spinning (ab 27.10.2016)
Freitag
17:30 – 18:30 Uhr – Kantaera – Ausdauertraining mit einem Mix aus Dance Aerobic und Kampfsport
Sonntag
10:30 – 11:30 Uhr – Spinning (ab 30.10.2016)

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Verdienter Auswärtssieg

Hickengrund. Mit einem 4:0 Sieg gegen die SG Hickengrund konnte man den dritten Sieg in Folge feiern. Mit einer effektiveren Chancenverwertung wäre es sogar möglich gewesen, den Sieg noch deutlicher zu gestalten.

Die Formation blieb im Vergleich zur Vorwoche gleich, nur Dennis Busenius rutsche für Marlon Klein in die Startelf.

Unsere Elf begann von Anfang an spielbestimmend und spielte sich schon in den ersten Minuten klare Chancen heraus, die jedoch nicht entschlossen genug verwertet wurden. So dauerte es bis zur 25. Minute, als Michel Aspelmeyer einen Patzer des Torwartes ausnutze und eiskalt zur verdienten 1:0 Führung abschloss. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Dennis Busenius dann sein zweiter Saisontreffer, nachdem er nach einer Standardsituation den Überblick im gegnerischen Sechszehner behielt und den Ball gefühlvoll ins lange Eck chippte.

Auch nach der Halbzeit dominierte unsere Mannschaft weiter das Spielgeschehen und lies den Hicken keine Chance, ein sicheres Spiel aufzubauen. Bastian Klein war es dann, der in der 47. Minute den Ball im Pressing erkämpfte und aus 20 Metern sehenswert mit dem Außenriss zum 3:0 abschloss. Nach dem Platzverweis in der 57. Minute für die Hickengrunder schaltete unsere Mannschaft einen Gang herunter. Trotzdem konnte man den Ball in den eigenen Reihen halten und das Spiel ungefährdet zu Ende bringen. Wiederum war es Bastian Klein, der in der letzten Spielminute erneut den Torwart mit einem Lupfer überwinden konnte und so den 4:0 Endstand markierte.

Der Doppeltorschütze gab sich nach dem Spiel gewohnt torhungrig: ,,Das war heute eine gute Leistung von uns, auch wenn wir das Ergebnis hätten höher gestallten müssen. Mit der richtigen Einstellung und der momentanen Trainingsbeteiligung sind wir auf dem richtigen Weg, unser Saisonziel zu erreichen.“
Mit dieser Aussage stimmte auch Coach Benedikt Gabriel vollkommen überein. ,,Das war heute eine überzeugende Darstellung meiner Mannschaft. Nun gilt es in den nächsten Partien die Leistung aus den vergangenen Wochen zu bestätigen“, blickte er schon auf den kommenden Gegner TuS Plettenberg.

Das Spiel findet kommenden Sonntag, den 11.09.2016 um 15.00 Uhr in Weltringhausen statt.


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Fricker rettet den Sieg

Lütringhausen/Oberveischede. Die zweite Mannschaft konnte das erste Spitzenspiel in der Kreisliga C für sich entscheiden. Mit einem 1:2 ging man am Ende eines erwartet schweren Spieles als verdienter Sieger vom Platz.

Nach einem frühen Tor von Dennis Sonntag (5. Minute) ging man mit einer Führung in die Halbzeit. Nachdem man in der 60. Minute den Ausgleich kassierte, war es wieder Dennis Sonntag der 5 Minuten später zur erneuten Führung traf. Fabian Fricker rettete seiner Mannschaft in letzter Spielminute die 3 Punkte, als er mit einer Glanzparade den Ball vor der Linie parierte.

Mit 12 Punkten aus 4 Spielen im Gepäck wird man nächste Woche um 12.30 Uhr gegen Gerlingen II in Weltringhausen versuchen, die Tabellenführung weiter auszubauen.


LWL triumphiert im Derby

Neu-Listernohl. Nach dem verdienten Weiterkommen,  innerhalb der Woche gegen Rot-Weiß Lennestadt im Krombacher Pokal, ging unsere erste Mannschaft mit gestärktem Selbstvertrauen in das Derby gegen den VSV Wenden. Gegen den ehemaligen Trainer Jörg Rokitte und Mannschaftskollegen Christian Florath wollte man sich um jeden Preis behaupten. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, hatte sich Coach Benedikt Gabriel, wie sich am Ende herausstellte, die richtige Strategie ausgedacht:
“Aus einer sicher stehenden Defensive Akzente im offensiven Spiel setzen.“

Mit dem 4-2-3-1 System stand man wie geplant von Beginn  an sicher in der Defensive. Jedoch konnte man in der ersten Halbzeit nicht die gewohnte offensive Spielstärke präsentieren. So rückte Ingmar Klose in der 28 Minute in den Mittelpunkt, als er einen Elfmeter mit einer Glanzparade parierte. Dadurch ging man mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit rückte die Offensive immer mehr in den Fokus. Chancen erfolgten im Minutentakt und defensiv stand man weiter nah am Mann. Es dauerte jedoch bis zur 69 Minute, bis Nicolas Hermann das verdiente 1:0 erzielte. Die lautstarke Freude über das ersehnte Tor wurde in ganz Listernohl vernommen. Weitere gute Chancen durch Basti Klein, Michel Asplemeyer und auch Nicolas Hermann wurden leider vergeben, sonst wäre der Sieg noch deutlicher ausgefallen.

„Jörg Rokitte tut sich in Neu-Listernohl einfach schwer“ freute sich schmunzelnd unser 2. Vorsitzender Dirk Klein. „ Wenn wir weiter so auftreten und unsere Tormöglichkeiten noch besser nutzen, blicken wir optimistisch auf die kommenden Spiele.“

Auch der Jubel von Benedikt Gabriel nach dem Schlusspfiff war riesig. „ Wir haben heute einen Plan gehabt und den haben wir zu 100% umgesetzt. Jetzt darf die Mannschaft erst einmal bis zur nächsten Trainingseinheit am Dienstagabend feiern um dann den Hebel wieder umzulegen und sich auf das kommende Spiel nächsten  Sonntag vorzubereiten.“

Das nächste Auswärtsspiel findet am  Sonntag, den 04.09.2016,  in Hickengrund statt.

Wir hoffen weiter auf die tolle Unterstützung unserer Fans!


Erster Platz ! Zweite Mannschaft ! Dritter Sieg !

Neu-Listernohl. Bisher ungeschlagen führt unsere 2. Mannschaft nach dem dritten Spieltag die Tabellenspitze der Kreisliga C Staffel 2 an. Mit 9 Punkten und 14:3 Toren kann man von einem gelungenen Saisonauftakt sprechen. Bester Torschütze ist Pascal Extremera Mayo mit 7 Treffern. Dank der großen Trainingsbeteiligung und einem sehr engagierten Trainer Dawid Jaworski konnte die zweite Mannschaft die Spiele dominieren und die Siege ungefährdet einfahren. „Sicherlich ist auch die gute Zusammenarbeit mit Benedikt Gabriel ein Garant für den bisherigen Erfolg“, sagt Dawid Jaworski.

Mit einem Auswärtssieg nächsten Sonntag, den 04.09.2016 um 15.00 Uhr gegen den Tabellendritten SG Lütringhausen/ Oberveischede möchte man die Tabellenführung halten.


Titelfoto_Breitensport

Ab September wieder Kinder- und Mutter-Kindturnen

Ab Montag, den 05.09.2016 starten die Kurse des Kinder- und Mutter-Kindturnens in der Turnhalle Lichtringhausen.
Wir konnten hierfür mit Nicole Kästel-Weber eine erfahrende Übungsleiterin gewinnen.
Wir erhoffen uns eine zahlreiche Teilnahme.
Wir alle sind LWL – vielleicht ja auch bald DU!

Die neuen Kurszeiten:

Montag
14:30 – 15:30 Uhr – Kindersport von 4-7 Jahre
15:30 – 16:30 Uhr – Mutter – Kindturnen
16:30 – 17:30 Uhr – Kindersport von 8 – 12 Jahre
19:00 – 20:00 Uhr – Step – Aerobic –Herz Kreislauftraining
20:00 – 21:00 Uhr  – La Gym – Dance Aerobic mit Salza Musik
Dienstag
18:30 -19:30 Uhr – Spinning (ab 25.10.2016)
Mittwoch
19:00 – 20:00 Uhr – Rückenschule
Donnerstag
9:30 – 10:30 Uhr  – Rückenschule
17:30 – 18:30 Uhr  – Fit vor Fun
18:45 – 19:45 Uhr – Spinning (ab 27.10.2016)
Freitag
17:30 – 18:30 Uhr – Kantaera   – Ausdauertraining mit einem Mix aus Dance Aerobic und Kampfsport
Sonntag
10:30 – 11:30 Uhr – Spinning (ab 30.10.2016)

LWL I fährt ersten Dreier der Saison ein

Weltringhausen. Nach dem bitteren Start in Ottfingen galt es im ersten Heimspiel auf dem gewohnten Geläuf in Weltringhausen die ersten Punkte der Saison einzufahren. Zu Gast war Aufsteiger Kleusheim / Elben.

Coach Gabriel nahm im Vergleich zum Auftaktspiel kaum Veränderungen vor. Lediglich Nick Heimes rückte für den quirligen Dennis Busenius in die erste Elf und unsere Nummer 1, Ingmar Klose, stand nach seiner Urlaubsrückkehr wieder für Maximilian de Witte zwischen den Pfosten.

Voller Tatendrang warteten unsere Jungs im Nieselregen auf den Anpfiff, der aber erst mit rund 20 minütiger Verspätung erfolgte. Schiedsrichter Birkhölzer fand den Sportplatz nicht. Davon scheinbar außer Tritt gebracht, fand die junge Truppe um Kapitän Inal nur schwer ins Spiel. Die Spitzen waren zu wenig effektiv, das Mittelfeld agierte unglücklich und die Abwehr wirkte ebenso wenig sattelfest. Die Gäste aus Elben hingegen machten ihre Sache gut und kamen folgerichtig zur ersten Chance, die jedoch von Keeper Klose stark vereitelt werden konnte. In einem sehr zerfahrenen Spiel war der LWL zwar in der Folge feldüberlegen ohne dabei aber gefährlich vor das Tor von Keeper Grebe zu kommen. Die sehenswerte Führung nach einer Klein-Kombination kurz vor der Halbzeit war damit zu diesem Zeitpunkt recht glücklich.

Die zweite Halbzeit begann dann sofort mit einem Paukenschlag. Der Liganeuling aus Elben / Kleusheim glich nach einem stark vorgetragenen Angriff über die linke Angriffsseite aus und erzielte das 1-1 in der 50. Minute. Den drohenden Punktverlust vor Augen, fingen sich unsere Jungs und drückten auf das Gaspedal – Kleusheim / Elben wurde mehr und mehr in die eigene Hälfte gedrängt. In der 70. Minute klingelte es dann auch zur inzwischen verdienten LWL-Führung. Nach bemerkenswerter Hackenablage von Bastian Klein, tankte sich Nicolas „Sherman“ Herrmann durch die Abwehrreihe und schob zum vielumjubelten Treffer ein. Um die Spielkontrolle weiter zu festigen, brachte Trainer Gabriel dann Spielmacher Denis Pachutzki, der nach einer neuerlichen Verletzung noch keine 90 Minuten gehen konnte. Auch durch dieses Mehr an Sicherheit im Aufbauspiel diktierte der LWL das Geschehen, wenngleich ein paar brenzlige Situationen durchgestanden werden mussten, weil Kleusheim / Elben es immer wieder schaffte durch geschicktes Konterspiel Nadelstiche zu setzen.

Den „Deckel drauf“ machte dann in der letzten Spielminute erneut Herrmann nach toller Vorarbeit von Flügelflitzer Aspelmeyer und avancierte damit endgültig zum Matchwinner.

„Wichtig sind erst einmal die drei Punkte! Für die Zukunft werden wir uns allerdings weiter steigern müssen. Die Truppe kann da noch deutlich mehr“ fasste Außenverteidiger Max Humberg die vorangegangenen 90 Minuten treffend zusammen.

Gelegenheit diese „PS auf die Straße zu bringen“ erhält die Mannschaft zunächst am Donnerstag im Pokalwettbewerb beim A-Ligisten Rot-Weiß Lennestadt ehe es am Sonntag zum Duell gegen unseren ehemaligen Trainer Jörg Rokitte und den VSV Wenden kommt.


Erste unterliegt Ottfingen in letzter Minute!

Ottfingen. Am ersten Spieltag der neuen Saison musste unsere Erste im beim Debut unseres neuen Trainers Benedikt Gabriel eine bittere 4:2 Niederlage beim SV Ottfingen einstecken. Der vorentscheidende Treffer zum 3:2 durch Michel Schöler kam dabei erst eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit zustande. Zwar hatte der SVO vor allem im zweiten Durchgang mehr von der Partie, erspielte sich jedoch kaum zwingende Torszenen. Im Gegensatz dazu vergaben unsere Jungs bei mehreren Kontergelegenheiten die Chance, selbst in Führung zu gehen.

Doch von Beginn an: Gabriel schickte seine Elf in einem 4-4-2 auf den Siepen, wobei Hysein Inal den einzigen Sechser vor der Abwehr gab. Marlon Klein sollte als Spielgestalter die beiden Spitzen Busenius und Herrmann in Szene setzen. Marius Ockenfels und Christopher Wagner bildeten die zentrale Defensive vor Neu-Keeper de Witte, der den im Urlaub weilenden Ingmar Klose vertrat.

Die ersten zehn Minuten standen ganz im Zeichen von agressiv pressenden und physisch sehr starken Gastgebern, die dem SC von Beginn an große Probleme bereitete. Folgerichtig musste man nach einer unübersichtlichen Situation auch den frühen Rückstand hinnehmen, als Lennart Lentrup einen SVO Angriff mit etwas Glück über die Linie drückte. Danach fand unsere Elf jedoch besser ins Spiel und es entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die robuste Hausherren hatten mit den schnellen Offensivspielern des SC um den sehr agilen und spielfreudigen Busenius mitunter große Probleme, sodass auch der verdiente Ausgleich nicht lange auf sich warten ließ. Einen leichtfertigen Kügler-Ballverlust nutzte Neuzugang Bastian Klein zu einem schönen Steilpass auf den einlaufenden Busenius, der vor dem Tor die Nerven behielt und zum 1:1 vollstreckte.

Der SC spielte danach weiter munter nach vorne und erarbeitete sich ein optisches Übergewicht. Nicht unverdient gelang deshalb auch die 2:1 Führung durch Michel Aspelmeyer, der den Ball bei seinem Torschuss zwar nicht voll erwischte, aber dem SVO Schlussmann dennoch keine Chance ließ. Mit der knappen Führung ging es dann in die Kabine.

Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel, da die Gastgeber nun druckvoller und mit mehr Tempo in den eigenen Aktionen agierten. Der SC schaffte es jedoch sehr gut, die Angriffe der Hausherren vom eigenen Tor fernzuhalten. Es gelang sogar ein ums andere Mal, bei Ballgewinnen schnell in die Spitze zu spielen und dadurch viel Gefahr zu erzeugen. So scheiterten Nicolas Herrmann, der eingewechselte Nick Heimes und Michel Aspelmeyer bei guten Einschlussmöglichkeiten am gut reagierenden SVO Keeper oder an den eigenen Nerven.

Umso bitterer, dass man nach einer durchaus überzeugenden Vorstellung doch noch den Rückschlag hinnehmen musste. Nach einer missglückten Befreiungsaktion landete der Ball beim stark spielenden Schöler, der aus zentraler Position direkt abzog und den Ball im linken unteren Eck versenkte. Das 4:2 in der Nachspielzeit, als der SC bereits aufgemacht hatte und sich unser Keeper Maximilian de Witte verschätzte, hatte dann nur noch statistischen Wert.

Trotz der bitteren Niederlage kann Coach Gabriel mit seinem Team auf der gezeigten Leistung aufbauen und zuversichtlich in die kommenden Wochen blicken. Weiter geht’s in der kommenden Woche mit dem ersten Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger aus Kleusheim/Elben.


Mannschaftskywalk

Vorbereitung auf die Saison 2016/2017 abgeschlossen!

Neu-Listernohl. Anfang Juli war es soweit! Neu-Coach und Rokitte-Nachfolger Benedikt Gabriel bat seine Mannen zur ersten Trainingseinheit der neuen Saison. Klar war, dass sich nach den Abgängen von spielbestimmenden Figuren wie beispielsweise Sebastian Arens oder Christian Florath das Gesicht der Mannschaft ein wenig verändern würde. Die ersten Eindrücke ließen aber schon früh erahnen, dass mit den Neuzugängen auch Einiges an Qualität hinzugewonnen werden konnte. „Mir ist erst einmal wichtig, dass ich die Mannschaft kennenlerne, die individuellen Stärken der einzelnen Spieler erkenne und diese zum Wohle des Teams bestmöglich nutzbar mache“, beschrieb Gabriel bei Amtsantritt seine Zielsetzung für die kommenden Wochen. „Bis unsere Spielphilosophie in Fleisch und Blut übergegangen ist und das Mannschaftsgefüge endgültig steht, braucht es sicherlich noch ein paar Wochen – ich bin aber guter Dinge, dass die jungen Kerle das schnell hinbekommen werden“ blickte Gabriel schon damals optimistisch in die Zukunft.

Was folgte war ein mehrwöchiges Vorbereitungsprogramm, in dem der Fokus zwar naturgemäß auf Ausdauer und Fitness lag, die fußballerischen Belange aber nicht zu kurz kamen. Sicherlich der Belastungshöhepunkt war das zweitägige Trainingslager Ende Juli in Neu-Listernohl. „Insbesondere an Tag 2 war bei mir der Drops gelutscht – der erste Tag war schon sehr anstrengend“ fasste Abwehrstratege Christopher Wagner die ersten Einheiten stellvertretend für die Mannschaft treffend zusammen.

Dass solch harte Arbeit aber auch Früchte trägt, zeigen die respektablen Testspielergebnisse im Vorbereitungszeitraum. Zwar wurden die Spiele gegen die hoch gehandelten Landesligisten Bamenohl (1:3) und Hünsborn (0:1) noch knapp verloren, gegen Landesliga-Aufsteiger Gerlingen (1:1) konnte man aber schon ein Unentschieden erspielen bevor man Bezirksligist Arpe/Wormbach mit einem 4:1 keine Chance ließ. Den Stadtpokal beendete die junge Truppe (Durchschnittsalter: 21,4 Jahre) auf Platz 2 und musste sich lediglich dem SV04 Attendorn geschlagen geben.

Die erste Pokalrunde gegen C-Ligist Inter Olpe wurde problemlos überstanden: 17:0 hieß es am Ende von einseitigen 90 Minuten. In der letzten Trainingseinheit zeigte sich Gabriel mit dem Verlauf der Vorbereitung insgesamt zufrieden und blickt optimistisch auf das erste Saisonspiel am Ottfinger Siepen.

Ähnlich sieht es Kapitän Hüseyin Inal, der auf neuer Position im zentralen Mittelfeld förmlich aufblüht: „Mit diesen namhaften Neuzugängen ist sicherlich der SV Ottfingen im heimischen Stadion gegen uns Favorit, nichtsdestotrotz rechne ich uns gute Chancen aus, dort etwas mitzunehmen. Wir haben einen klaren Plan – wenn wir den umsetzen, wird es schwer uns zu schlagen.“


Mannschaftsfoto2015

Erste geht mit Remis in die Sommerpause!

Grünenbaum. Mit einem 3:3 Remis verabschiedet sich unsere Erste in die Sommerpause. Der Gastgeber aus Grünenbaum war bereits vor der Partie sicher abgestiegen, für den SC ging es noch um Platz fünf.

Trainer Rokitte veränderte seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen Rothemühle auf drei Positionen: Max Haase begann für Manuel Kolisch, der erst kurz vor dem Spiel von einer Kegeltour zurückkehrte, Jonas Ermes stand zwischen den Pfosten und Denis Pachutzki ersetzte Fabian Schulz. Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich der TuS aus Grünenbaum keinesfalls als sicherer Absteiger präsentierte. Der SC lud die Gastgeber dabei in der Anfangsviertelstunde gleich zweimal zu guten Torchancen ein, indem man im Aufbauspiel die nötige Konzentration vermissen ließ. Dass unsere Jungs dann nach gut 20 Minuten doch in Führung gehen konnten, ist Max Haase und Torjäger Sebastian Arens zu verdanken. Einen starken Ball über die Abwehrkette von Haase vollendete Sebastian Arens per Lupfer über den herauseilenden Keeper zur 1:0 Führung. Nach einer Ecke der Gastgeber musste man dann jedoch relativ schnell den Ausgleich hinnehmen. Noch schlimmer hätte es kommen können, wenn der gute Ermes den Strafstoß der Grün-Weißen nicht hätte parieren können. Moritz Kümhof hatte zuvor im Strafraum zwar den Ball gespielt, jedoch entschied der Unparteiische dennoch auf Strafstoß. Nach dem Pausentee kam unsere Elf dann besser aus der Kabine und drückte auf die erneute Führung. Michel Aspelmeyer scheiterte bei seinem Versuch zwar noch, Christian Florath machte es dann aber per Distanzschuss besser (1:2). Gut 10 Minuten später erhöhte Sebastian Arens mit seinem zweiten Treffer nach einer Ecke dann sogar auf 1:3 für den SC – die Partie schien entschieden. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und wurden mit zunehmender Spielzeit immer offensiver. Belohnt wurde der Wille dann 15 Minuten vor dem Ende, als ein Schuss aus spitzem Winkel sein Ziel fand – Ermes war erneut machtlos. Das unnötige 3:3 mussten unsere Jungs dann kurz vor dem Ende schlucken, als Ömer Yilmaz einen Freistoß aus zentraler Position direkt verwandelte.

Zwar konnte unser Team damit aus den letzten beiden Spielen nur noch einen Zähler holen, jedoch steht man trotzdem als beste Mannschaft der Rückrunde fest. Angesichts der Tatsache, dass man nach der Hinrunde noch akut in Abstiegsgefahr war, möchten wir Jörg Rokitte und seinem Team noch einmal zu dieser Leistung gratulieren.

Wir wünschen allen Zuschauern, Gönnern, Freunden und Aktiven des LWL eine erholsame, zufriedene und entspannte Sommerpause und freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison!


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E-Jugend auf Mannschafsfahrt zum Möhnesee

Zu einer Mannschaftsfahrt nach Körbecke an den Möhnesee machte sich am Samstag Morgen ein kleiner Tross von Spielern und Eltern auf den Weg. Angekommen, wurde ersteinmal das Quartier bezogen und zu Mittag gegessen. Am Nachmittag nahmen zwei Teams am Pfingstturnier der JSG Möhnesee teil. Eine Mannschaft, hauptsächlich aus unseren jüngeren Kickern, hatte eine sauschwere Vorrundengruppe erwischt und verloren ihre drei Gruppenspiele allesamt. Für das Trainerteam war das allerdings kein Beinbruch, da sich unsere Kicker mehr als gut präsentierten. Das zweite Team startete holprig und verlor das erste Spiel denkbar knapp. Die beiden weiteren Spiele wurden danach klar gewonnen und somit stand die Truppe im Viertelfinale. In der regulären Spielzeit war der LWL die klar bessere Mannschaft, aber wie so oft scheiterten unsere Spieler im Abschluss. Das anschließende 9-Meterschiessen ging dann wegen einem verschossenen Elfer an unseren Gegner. Trostpflaster für unsere Spieler war die Tatsache, das der Gegner sich bis zum Finale durchspielte und Zweiter des Turnieres wurde. Frisch geduscht und gestärkt mit Currywurst und Pommes wurde noch ein kleiner

Spaziergang an den Möhnessee unternommen, bevor alle dann erschöpft in ihren Schlafsäcken in der Turnhalle verschwanden. Nach einer kurzen aber erholsamen Nacht wurde gefrühstückt und in der Turnhalle noch ein wenig gekickt. Gerne hätten wir auch noch etwas Anderes unternommen, aber Petrus hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach einem reichhaltigen Mittagsmahl wurden die Sachen gepackt und die Heimreise angetreten. Ein gelungener Trip an den Möhnesee, der bei Allen sehr gut ankam. Dank an Alle die Fahrdienst oder Helfer waren und insbesondere an Familie Bondi, die ihren Pavillion als Unterschlupf zur Verfügung stellten, denn ohne diesen hätten wir am Samstag ganz schön nass ausgesehen.


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1:3 gegen Rothemühle – Serie gerissen!

1. Mannschaft – 23.05.2016

Weltringhausen. Am gestrigen Sonntag musste unsere Erste nach zuvor 7 ungeschlagenen Spielen in Serie im letzten Heimspiel der Saison eine verdiente 1:3 Niederlage gegen Rothemühle hinnehmen. Nach dem 0:4 im Hinspiel und dem 1:2 im Pokal-Viertelfinale war es die dritte Niederlage gegen den SVR in dieser Saison.

Trainer Rokitte musste seine Startelf aufgrund der angespannten Personalsituation auf mehreren Positionen umstellen: Denis Pachutzki, Hysein Inal, Thomas Jantz, Rene Sangermann, Patrick Bender, Max Humberg und Marius Ockenfels standen allesamt nicht zur Verfügung. Michel Aspelmeyer und Moritz Kümhof begannen in der Startelf, obwohl sie bereits am Vormittag 90 Minuten für unsere A-Jugend auf dem Platz standen. Daneben stand Christian Florath nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Im Sturmzentrum begannen Dennis Busenius und Sebastian Arens.

Bevor das Spiel beginnen konnte wurden gleich mehrere Akteure offiziell vom Verein verabschiedet. Neben Trainer Rokitte, Co-Trainer Florath und Kapitän Florath werden auch Torjäger Sebastian Arens und Torhüter Jonas Ermes im kommenden Jahr nicht mehr für den SC spielen. Darüber hinaus werden auch Luke Heydorn, Stephen Hofmeister und der angesprochene Kümhof nicht mehr in blau-weiß auflaufen. Nach der 10-minütigen Verabschiedung begann die Partie mit leichter Verspätung.

Unsere Jungs kamen gut in die Partie, verzeichneten viel Ballbesitz und ließen den Ball zunächst gut laufen. Es fehlte jedoch in den eigenen Offensivaktionen an der letzten Überzeugung, weshalb man die gut organisierte Defensive der Gäste nur selten vor unlösbare Probleme stellen konnte. So entwickelte sich ein relativ ereignisarmer Sommerkick, bei dem beide Mannschaften die nötige Konsequenz vermissen ließen. Nach knapp 20 Minuten hatte der SC dann im Zentrum keinen Zugriff auf die anlaufenden Gäste, weshalb man den Pass auf die rechte Außenposition nicht verhindern konnte. Der stramme Abschluss aus spitzem Winkel rutschte dem starken LWL-Keeper Klose unglücklich durch die Hände – 0:1. Danach verloren unsere Jungs immer mehr die spielerische Linie und beschränkte sich zu sehr auf lange Bälle. Kurz vor dem Seitenwechsel musste man das 0:2 hinnehmen, als die LWL Defensive nach einer starken Klose-Parade zu schläfrig agierte und den Abstauber nicht verhindern konnte.

In der Pause brachte Trainer Rokitte mit Nicolas Herrmann eine weitere Offensivkraft. Man wollte im letzten Heimspiel der Saison unbedingt die erste Niederlage nach 7 Spielen verhindern und deshalb mit dem Anpfiff auf den Anschlusstreffer drücken. Es kam jedoch anders: Moritz Schweitzer hatte 20 Meter vor dem Tor zu viel Platz und versenkte trocken ins rechte Eck zum 0:3. Der SC steckte jedoch in der Folge nicht auf und erspielte sich einige gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt nicht zum Erfolg führten. Das 1:3 von Sebastian Arens stellte am Ende nur noch Ergebniskosmetik dar.

Auch wenn unsere Elf am gestrigen Sonntag keine überzeugende Leistung zum Abschied bieten konnte, möchten wir unserem Trainer und der Mannschaft zu einer hervorragenden Rückrunde gratulieren. Nicht umsonst steht man noch immer als beste Mannschaft der Rückrunde an der Spitze der Rückrundentabelle. Nächste Woche geht es zum letzten Spiel der Saison zum bereits abgestiegenen TuS Grünenbaum, bei dem man die Rückrundenmeisterschaft perfekt machen möchte.


Kümhof,
Moritz

Nachwuchsjuwel Kümhof nach seinem letzten Auftritt im Gespräch!

Der SC LWL 05 ist mit seiner ersten Mannschaft die beste Rückrundenmannschaft der Bezirksliga und beendete die Saison durch das Remis beim bereits abgestiegenen TuS Grünenbaum als Tabellensechster. Nach der durchwachsenen Hinrunde mit vielen Problemen also eine wirklich gute Rückrunde unserer Mannschaft, zu der auch die eigenen Jugendspieler einen großen Teil beigetragen haben. Nicht zuletzt Moritz Kümhof glänzte in zahlreichen Spielen mit großer Spielübersicht, Zweikampfstärke und beeindruckender Abgezocktheit in engen Spielsituationen. Der hochbegabte Defensivspezialist wird den Verein jedoch im Sommer in Richtung Bamenohl verlassen und sein Glück in der Landesliga versuchen. Wir sprachen mit Moritz über die Eindrücke der letzten Wochen!

SC: Moritz, Glückwunsch zur starken Rückrunde mit der ersten Mannschaft. Wie beurteilst du die letzten Wochen?

Kümhof: Es hat wirklich großen Spaß gemacht, erste Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln zu können. Körperlich geht es in den meisten Spielen schon anders zur Sache, aber ich denke wir sind alle ganz gut damit zurecht gekommen.

SC: Du verlässt den SC im Sommer Richtung Bamenohl. Wird man da etwas emotional, wenn das letzte Spiel abgepfiffen wird?

Kümhof: Natürlich, das ist schon ein besonderer Moment. Ich bin von Natur aus ein sehr emotionaler und gefühlvoller Mensch, deshalb gehen mir solche Momente immer sehr nahe. Ich habe im letzten halben Jahr viele neue Leute kennengelernt und eine sehr schöne Zeit bei der ersten Mannschaft verbracht. Dennoch freue ich mich auch auf die kommende Saison, in der ich mich in einer höheren Liga beweisen möchte.

SC: Mit Sebastian Arens, Christian Florath, Jonas Ermes, Luke Heydorn und Dir verlassen einige Spieler den Verein. Wie beurteilst du die Chancen des SC in der kommenden Saison?
Kümhof: Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Jungs eine ordentliche Saison spielen wollen. Man muss ja auch sehen, dass mit Rene Sangermann ein echter Leitwolf zurück kommt. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen nochmal einen richtigen Schub bekommen, weil er zurück im Mannschaftstraining war. Das wird in der nächsten Saison ein Riesenplus. Dazu kommen ja auch noch einige Neuzugänge, die die Abgänge sicher kompensieren können.

SC: Kannst Du dir eine Rückkehr zum LWL grundsätzlich vorstellen?

Kümhof: Ich habe in meinem bisherigen Leben gelernt, dass man niemals nie sagen sollte. Ich habe mich hier im Verein immer sehr wohl gefühlt und mich auch sportlich gut weiterentwickelt – denke ich. Deshalb kann ich das gar nicht komplett ausschließen. Ich bin jedoch noch sehr jung und kann jetzt nicht sagen, was in ein paar Jahren sein wird.

SC: Viele im Lager des SC trauen Dir sogar noch deutlich mehr zu als die Landesliga. Wie schätzt Du deine Chancen selbst ein?

Kümhof: Ich denke, dass ich den Sprung in den Seniorenbereich ganz gut gemeistert habe. Die kommende Saison in einer neuen Liga wird jedoch nochmal eine ganz andere Herausforderung. Ich werde jedoch weiterhin alles auf die Karte Fussball setzen und meine privaten Interessen und Partys weitesgehend hinten anstellen, weil ich von Natur aus sehr ehrgeizig bin. Wie weit es dann für mich gehen kann, wird sich zeigen. Ich bin aber immer gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken und mich nicht mit irgendwelchen Spinnerein aufzuhalten.

SC: Auch wenn es uns natürlich noch immer weh tut, dass du den Verein verlassen wirst: Wir wünschen Dir für die kommende Saison alles Gute, viel Erfolg und drücken beide Daumen, dass du deinen Weg in Bamenohl machen wirst!


ajugend

Senkrechtstarter Humberg im Gespräch!

Er ist einer der Garanten für den Erfolg der Rückrunde und trotz seines jungen Alters schon jetzt eine zuversichtliche Stütze im Defensivverbund des LWL: Max Humberg. Schnell, robust, zweikampf- und laufstark. Wer dachte, dass der A-Jugendliche eine Anlaufphase im Seniorenbereich braucht, wurde vom charismatischen Linksverteidiger schnell eines besseren belehrt.

Nicht zuletzt aufgrund seines sportlichen Höhenflugs sprachen wir mit Max über die aktuelle Situation, seine persönliche Entwicklung und seine Ziele für die kommende Saison!

SC: Max, herzlichen Glückwunsch zu deiner sportlichen Entwicklung und zum großartigen Erfolg der Mannschaft in den letzten Wochen! Wo siehst du die Gründe für die jüngsten Ergebnisse?
Humberg: Vielen Dank. Da gibt es sicherlich eine ganz Hand voll Gründe, die alle zur guten Gesamtlage beitragen. Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich mich körperlich gut fühle und im Moment häufig die richtigen Entscheidungen auf dem Platz treffe. Ich fühle mich aktuell sehr wohl mit meiner Situation.

SC: Das merkt man Dir auf dem Platz auch an. Bist du selbst überrascht, wie problemlos sich die Jugendlichen im Seniorenbereich zurecht finden?

Humberg: Wirklich gerechnet habe ich damit tatsächlich nicht. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich solche Herausforderungen liebe und mich durchbeißen will. Nicht umsonst habe ich beispielsweise beim Bäumchensetzen letztes Wochenende auf das ein oder andere Kaltgetränk verzichtet – das wäre mir vorher wohl nicht passiert. Die Situation wird für mich aber auch etwas leichter, da ich mit Michel Aspelmeyer und Moritz Kümhof zwei Kumpels aus der A-Jugend dabei habe, die mir den professionellen Lebensstil tagtäglich vorleben, da kann ich mich gut orientieren. Zusammen ist es dann einfacher!

SC: Eine vorbildliche Einstellung, die sich offenbar auch auf die Stimmung im gesamten Team überträgt!

Humberg: Den Eindruck habe ich auch. Der Erfolg der letzten Wochen hat richtig Spaß gemacht, da wollen jetzt alle natürlich anknüpfen. Auch wenn wir nach dem Sieg in Meinerzhagen rechnerisch gesichert sind, wollen wir in den letzten Spielen natürlich alles geben.

SC: Der SC hat die Möglichkeit, nach dem FSV Gerlingen noch zweite Kraft im Kreis zu werden!

Humberg: Und das wollen wir auch schaffen. Es ist einfach schade, dass Denis Pachutzki nicht die volle Saison zur Verfügung stand. Vielleicht wäre sonst sogar noch mehr drin gewesen.

SC: Wie beurteilst du die Aussichten auf die kommende Saison?
Humberg: Sehr positiv. Zwar haben wir einige Abgänge, jedoch ist unser Kader breit genug aufgestellt, um sie kompensieren zu können. Nach der Saison freue ich mich aber erst einmal auf den wohlverdienten Sommerurlaub auf Mallorca (lacht).

SC: Den hast du dir auch redlich verdient! Wir danken Dir für deine Zeit und hoffen, dass deine sportliche Entwicklung so weitergeht wie in den letzten Monaten!

Humberg: Vielen Dank, ich werde daran arbeiten!


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SC LWL 05 bleibt Bezirksligist!

Meinerzhagen. Mit einem 1:0 Auswärtssieg machte der SC LWL am vergangenen Sonntag den Klassenerhalt perfekt und wird auch im kommenden Jahr in der Bezirkliga 5 antreten. Die Zuschauer können sich also weiterhin auf attraktive Kreisderbys und reizvolle Auswärtsfahrten freuen, auch wenn mit dem FSV Gerlingen ein Gegner aus dem Kreis wegfällt – nochmals möchten wir an dieser Stelle beste Glückwünsche zum Bieberg schicken und viel Erfolg für die Landesliga wünschen.

Zurück zu unserer Elf: mit dem 1:0 Sieg in Meinerzhagen feierte man nach dem 3:1 in Wenden und dem 4:2 in Hickengrund bereits den dritten Sieg auf fremdem Platz in Serie und holte die Punkte 14, 15 und 16 aus den letzten 6 Spielen. Nur das unnötige Remis der Vorwoche gegen Niederschelden sorgt dafür, dass die weiße Weste des LWL kleine Flecken hat. Nichtsdestotrotz kann man die Leistung der jungen Mannschaft in den letzten Wochen nicht hoch genug einschätzen. Nicht nur die Tatsache, dass seit Wochen mehrere Spieler, die eigentlich noch zur A-Jugend zählen, starke und konstante Leistungen abrufen. Auch die Tatsache, dass alle anderen Mannschaften im Tabellenkeller ordentlich punkten und der SC damit Woche für Woche unter massivem Druck stand, zeigt die Charakterstärke unserer Mannschaft. Trotz der Siege in Lüdenscheid und gegen Drolshagen zu Beginn der Rückrunde stand man nur einen Punkt vor der Abstiegsregion und spürte den Druck aus Kaan-Marienborn, die Woche für Woche siegen konnten und dementsprechend näher an das rettende Ufer rücken konnten. Dass unsere Mannschaften, die sich vor den Wochen der Wahrheit (Spiele gegen Hickengrund, Freudenberg und Kaan-Marienborn) nochmal eingeschworen hat, derart unbeeindruckt von der Tabellensituation aufspielte und in den letzten Wochen nicht mehr zu besiegen war, ist wirklich beeindruckend. Das Durchschnittsalter unserer Ersten schwankt dabei kontinuierlich um 21 Jahre und viele der Spieler im Kader von Jörg Rokitte haben bisher noch keine Erfahrungen in der sehr ausgeglichenen Liga sammeln können. Wer deshalb dachte, dass der SC in den Wochen der Wahrheit straucheln oder gar fallen könnte, wurde in den letzten Wochen eines besseren belehrt und kann sich die noch ausstehenden vier Spiele nun beruhigt und entspannt von der Seitenlinie angucken.

Zurück zum Spiel in Meinerzhagen: Trainer Rokitte musste auf Thomas Jantz, Jonas Ermes, Rene Sangermann, Patrick Bender und Luke Heydorn verzichten. Moritz Kümhof, Dennis Busenius und Marius Ockenfels waren ebenfalls angeschlagen und daher kein Thema für die Startelf. Deshalb rückte der A-Jugendliche Nick Heimes von Beginn an ins Sturmzentrum und sollte neben Sebastian Arens und Michel Aspelmeyer für Wirbel sorgen.

Das Spiel entwickelte sich jedoch zunächst in eine andere Richtung: die Gastgeber dominierten das Geschehen von Beginn an und verbuchte klare Feldvorteile. Unsere Jungs taten sich bei starkem Gegenwind sehr schwer, das in den letzten Wochen oft praktizierte gute Aufbauspiel umzusetzen. Gefährlich wurde es deshalb meist, wenn die Gastgeber durch Fehler im Passspiel oder technische Unzulänglichkeiten zu Torchancen eingeladen wurden. Die sich bietenden Möglichkeiten konnten jedoch weder Hakan Aktas, noch Hakan Demir in Zählbares ummünzen.

Angesichts der Tatsache, dass der SC im zweiten Durchgang mit dem Wind im Rücken aufspielen konnte, änderte sich das Spiel. Zwar war der RSV auch im zweiten Abschnitt die ballsicherere und technisch veranlagtere Mannschaft, jedoch schaffte unsere Elf es immer besser, das Spiel vom eingenen Tor fern zu halten und selbst offensive Aktionen zu verbuchen. So wurde Nick Heimes nach feinem Zuspiel in die Schnittstelle zurück gepfiffen, Christian Florath scheiterte aus 20 Metern knapp und ein möglicher Elfmeterpfiff, nachdem Michel Aspelmeyer in einem Laufduell zu Fall kan, blieb aus. Besser machte es dann der eingewechselte Fabian Schulz, der genau 17 Sekunden brauchte, um mit seinem ersten Ballkontakt nach gutem Aspelmeyer-Zuspiel trocken ins lange Eck zu verwerten. Die Führung für den SC stellte den Spielverlauf aufgrund der Spielanteile etwas auf den Kopf, auch wenn der RSV im zweiten Durchgang kaum noch zu Abschlüssen kam. Der sehr aufmerksame und gewohnt zweikampfstarke Klein hatte RSV-Toptorjäger Aktas gemeinsam mit Christopher Wagner gut im Griff, weshalb Ingmar Klose in der Schlussphase nur noch selten eingreifen musste – dann aber sicher zur Stelle war.

Nach dem Abpfiff merkte man unseren Spielern die Anstrengungen der harten Partie bei hochsommerlichen Temperaturen zwar an, ein paar Feierlichkeiten und Gesänge angesichts des erfolgreichen Klassenerhalts gab es aber dann doch noch zu hören!

Weiter geht’s nun in der kommenden Woche, am Pfingstmontag, mit dem Auswärtsspiel in Kierspe. Bei einem Sieg kann der SC den direkten Tabellennachbarn dabei hinter sich lassen und erneut Plätze in der Tabelle gut machen!

Wir freuen uns schon jetzt auf einen erfolgreichen und attraktiven Ausklang einer hervorragenden Rückrunde!