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Erste geht mit Remis in die Sommerpause!

Grünenbaum. Mit einem 3:3 Remis verabschiedet sich unsere Erste in die Sommerpause. Der Gastgeber aus Grünenbaum war bereits vor der Partie sicher abgestiegen, für den SC ging es noch um Platz fünf.

Trainer Rokitte veränderte seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen Rothemühle auf drei Positionen: Max Haase begann für Manuel Kolisch, der erst kurz vor dem Spiel von einer Kegeltour zurückkehrte, Jonas Ermes stand zwischen den Pfosten und Denis Pachutzki ersetzte Fabian Schulz. Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich der TuS aus Grünenbaum keinesfalls als sicherer Absteiger präsentierte. Der SC lud die Gastgeber dabei in der Anfangsviertelstunde gleich zweimal zu guten Torchancen ein, indem man im Aufbauspiel die nötige Konzentration vermissen ließ. Dass unsere Jungs dann nach gut 20 Minuten doch in Führung gehen konnten, ist Max Haase und Torjäger Sebastian Arens zu verdanken. Einen starken Ball über die Abwehrkette von Haase vollendete Sebastian Arens per Lupfer über den herauseilenden Keeper zur 1:0 Führung. Nach einer Ecke der Gastgeber musste man dann jedoch relativ schnell den Ausgleich hinnehmen. Noch schlimmer hätte es kommen können, wenn der gute Ermes den Strafstoß der Grün-Weißen nicht hätte parieren können. Moritz Kümhof hatte zuvor im Strafraum zwar den Ball gespielt, jedoch entschied der Unparteiische dennoch auf Strafstoß. Nach dem Pausentee kam unsere Elf dann besser aus der Kabine und drückte auf die erneute Führung. Michel Aspelmeyer scheiterte bei seinem Versuch zwar noch, Christian Florath machte es dann aber per Distanzschuss besser (1:2). Gut 10 Minuten später erhöhte Sebastian Arens mit seinem zweiten Treffer nach einer Ecke dann sogar auf 1:3 für den SC – die Partie schien entschieden. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und wurden mit zunehmender Spielzeit immer offensiver. Belohnt wurde der Wille dann 15 Minuten vor dem Ende, als ein Schuss aus spitzem Winkel sein Ziel fand – Ermes war erneut machtlos. Das unnötige 3:3 mussten unsere Jungs dann kurz vor dem Ende schlucken, als Ömer Yilmaz einen Freistoß aus zentraler Position direkt verwandelte.

Zwar konnte unser Team damit aus den letzten beiden Spielen nur noch einen Zähler holen, jedoch steht man trotzdem als beste Mannschaft der Rückrunde fest. Angesichts der Tatsache, dass man nach der Hinrunde noch akut in Abstiegsgefahr war, möchten wir Jörg Rokitte und seinem Team noch einmal zu dieser Leistung gratulieren.

Wir wünschen allen Zuschauern, Gönnern, Freunden und Aktiven des LWL eine erholsame, zufriedene und entspannte Sommerpause und freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison!


SPIELTAGE-VORSCHAU


1.Mannschaft

BEZIRKSLIGA
Montag – 16.05.2016 – 15.00 Uhr
Kiersper SC (A)

BEZIRKSLIGA
Sonntag – 22.05.2016 – 15.00 Uhr
SV Rothemühle (H)

BEZIRKSLIGA
Sonntag – 29.05.2016 – 15.00 Uhr
TuS Grünebaum (A)

 Sommerpause!
Weiter gehts im August.

Weitere Begegnungen und Jugendvorschau.


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E-Jugend auf Mannschafsfahrt zum Möhnesee

Zu einer Mannschaftsfahrt nach Körbecke an den Möhnesee machte sich am Samstag Morgen ein kleiner Tross von Spielern und Eltern auf den Weg. Angekommen, wurde ersteinmal das Quartier bezogen und zu Mittag gegessen. Am Nachmittag nahmen zwei Teams am Pfingstturnier der JSG Möhnesee teil. Eine Mannschaft, hauptsächlich aus unseren jüngeren Kickern, hatte eine sauschwere Vorrundengruppe erwischt und verloren ihre drei Gruppenspiele allesamt. Für das Trainerteam war das allerdings kein Beinbruch, da sich unsere Kicker mehr als gut präsentierten. Das zweite Team startete holprig und verlor das erste Spiel denkbar knapp. Die beiden weiteren Spiele wurden danach klar gewonnen und somit stand die Truppe im Viertelfinale. In der regulären Spielzeit war der LWL die klar bessere Mannschaft, aber wie so oft scheiterten unsere Spieler im Abschluss. Das anschließende 9-Meterschiessen ging dann wegen einem verschossenen Elfer an unseren Gegner. Trostpflaster für unsere Spieler war die Tatsache, das der Gegner sich bis zum Finale durchspielte und Zweiter des Turnieres wurde. Frisch geduscht und gestärkt mit Currywurst und Pommes wurde noch ein kleiner

Spaziergang an den Möhnessee unternommen, bevor alle dann erschöpft in ihren Schlafsäcken in der Turnhalle verschwanden. Nach einer kurzen aber erholsamen Nacht wurde gefrühstückt und in der Turnhalle noch ein wenig gekickt. Gerne hätten wir auch noch etwas Anderes unternommen, aber Petrus hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach einem reichhaltigen Mittagsmahl wurden die Sachen gepackt und die Heimreise angetreten. Ein gelungener Trip an den Möhnesee, der bei Allen sehr gut ankam. Dank an Alle die Fahrdienst oder Helfer waren und insbesondere an Familie Bondi, die ihren Pavillion als Unterschlupf zur Verfügung stellten, denn ohne diesen hätten wir am Samstag ganz schön nass ausgesehen.


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1:3 gegen Rothemühle – Serie gerissen!

1. Mannschaft – 23.05.2016

Weltringhausen. Am gestrigen Sonntag musste unsere Erste nach zuvor 7 ungeschlagenen Spielen in Serie im letzten Heimspiel der Saison eine verdiente 1:3 Niederlage gegen Rothemühle hinnehmen. Nach dem 0:4 im Hinspiel und dem 1:2 im Pokal-Viertelfinale war es die dritte Niederlage gegen den SVR in dieser Saison.

Trainer Rokitte musste seine Startelf aufgrund der angespannten Personalsituation auf mehreren Positionen umstellen: Denis Pachutzki, Hysein Inal, Thomas Jantz, Rene Sangermann, Patrick Bender, Max Humberg und Marius Ockenfels standen allesamt nicht zur Verfügung. Michel Aspelmeyer und Moritz Kümhof begannen in der Startelf, obwohl sie bereits am Vormittag 90 Minuten für unsere A-Jugend auf dem Platz standen. Daneben stand Christian Florath nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Im Sturmzentrum begannen Dennis Busenius und Sebastian Arens.

Bevor das Spiel beginnen konnte wurden gleich mehrere Akteure offiziell vom Verein verabschiedet. Neben Trainer Rokitte, Co-Trainer Florath und Kapitän Florath werden auch Torjäger Sebastian Arens und Torhüter Jonas Ermes im kommenden Jahr nicht mehr für den SC spielen. Darüber hinaus werden auch Luke Heydorn, Stephen Hofmeister und der angesprochene Kümhof nicht mehr in blau-weiß auflaufen. Nach der 10-minütigen Verabschiedung begann die Partie mit leichter Verspätung.

Unsere Jungs kamen gut in die Partie, verzeichneten viel Ballbesitz und ließen den Ball zunächst gut laufen. Es fehlte jedoch in den eigenen Offensivaktionen an der letzten Überzeugung, weshalb man die gut organisierte Defensive der Gäste nur selten vor unlösbare Probleme stellen konnte. So entwickelte sich ein relativ ereignisarmer Sommerkick, bei dem beide Mannschaften die nötige Konsequenz vermissen ließen. Nach knapp 20 Minuten hatte der SC dann im Zentrum keinen Zugriff auf die anlaufenden Gäste, weshalb man den Pass auf die rechte Außenposition nicht verhindern konnte. Der stramme Abschluss aus spitzem Winkel rutschte dem starken LWL-Keeper Klose unglücklich durch die Hände – 0:1. Danach verloren unsere Jungs immer mehr die spielerische Linie und beschränkte sich zu sehr auf lange Bälle. Kurz vor dem Seitenwechsel musste man das 0:2 hinnehmen, als die LWL Defensive nach einer starken Klose-Parade zu schläfrig agierte und den Abstauber nicht verhindern konnte.

In der Pause brachte Trainer Rokitte mit Nicolas Herrmann eine weitere Offensivkraft. Man wollte im letzten Heimspiel der Saison unbedingt die erste Niederlage nach 7 Spielen verhindern und deshalb mit dem Anpfiff auf den Anschlusstreffer drücken. Es kam jedoch anders: Moritz Schweitzer hatte 20 Meter vor dem Tor zu viel Platz und versenkte trocken ins rechte Eck zum 0:3. Der SC steckte jedoch in der Folge nicht auf und erspielte sich einige gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt nicht zum Erfolg führten. Das 1:3 von Sebastian Arens stellte am Ende nur noch Ergebniskosmetik dar.

Auch wenn unsere Elf am gestrigen Sonntag keine überzeugende Leistung zum Abschied bieten konnte, möchten wir unserem Trainer und der Mannschaft zu einer hervorragenden Rückrunde gratulieren. Nicht umsonst steht man noch immer als beste Mannschaft der Rückrunde an der Spitze der Rückrundentabelle. Nächste Woche geht es zum letzten Spiel der Saison zum bereits abgestiegenen TuS Grünenbaum, bei dem man die Rückrundenmeisterschaft perfekt machen möchte.


Kümhof,
Moritz

Nachwuchsjuwel Kümhof nach seinem letzten Auftritt im Gespräch!

Der SC LWL 05 ist mit seiner ersten Mannschaft die beste Rückrundenmannschaft der Bezirksliga und beendete die Saison durch das Remis beim bereits abgestiegenen TuS Grünenbaum als Tabellensechster. Nach der durchwachsenen Hinrunde mit vielen Problemen also eine wirklich gute Rückrunde unserer Mannschaft, zu der auch die eigenen Jugendspieler einen großen Teil beigetragen haben. Nicht zuletzt Moritz Kümhof glänzte in zahlreichen Spielen mit großer Spielübersicht, Zweikampfstärke und beeindruckender Abgezocktheit in engen Spielsituationen. Der hochbegabte Defensivspezialist wird den Verein jedoch im Sommer in Richtung Bamenohl verlassen und sein Glück in der Landesliga versuchen. Wir sprachen mit Moritz über die Eindrücke der letzten Wochen!

SC: Moritz, Glückwunsch zur starken Rückrunde mit der ersten Mannschaft. Wie beurteilst du die letzten Wochen?

Kümhof: Es hat wirklich großen Spaß gemacht, erste Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln zu können. Körperlich geht es in den meisten Spielen schon anders zur Sache, aber ich denke wir sind alle ganz gut damit zurecht gekommen.

SC: Du verlässt den SC im Sommer Richtung Bamenohl. Wird man da etwas emotional, wenn das letzte Spiel abgepfiffen wird?

Kümhof: Natürlich, das ist schon ein besonderer Moment. Ich bin von Natur aus ein sehr emotionaler und gefühlvoller Mensch, deshalb gehen mir solche Momente immer sehr nahe. Ich habe im letzten halben Jahr viele neue Leute kennengelernt und eine sehr schöne Zeit bei der ersten Mannschaft verbracht. Dennoch freue ich mich auch auf die kommende Saison, in der ich mich in einer höheren Liga beweisen möchte.

SC: Mit Sebastian Arens, Christian Florath, Jonas Ermes, Luke Heydorn und Dir verlassen einige Spieler den Verein. Wie beurteilst du die Chancen des SC in der kommenden Saison?
Kümhof: Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Jungs eine ordentliche Saison spielen wollen. Man muss ja auch sehen, dass mit Rene Sangermann ein echter Leitwolf zurück kommt. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen nochmal einen richtigen Schub bekommen, weil er zurück im Mannschaftstraining war. Das wird in der nächsten Saison ein Riesenplus. Dazu kommen ja auch noch einige Neuzugänge, die die Abgänge sicher kompensieren können.

SC: Kannst Du dir eine Rückkehr zum LWL grundsätzlich vorstellen?

Kümhof: Ich habe in meinem bisherigen Leben gelernt, dass man niemals nie sagen sollte. Ich habe mich hier im Verein immer sehr wohl gefühlt und mich auch sportlich gut weiterentwickelt – denke ich. Deshalb kann ich das gar nicht komplett ausschließen. Ich bin jedoch noch sehr jung und kann jetzt nicht sagen, was in ein paar Jahren sein wird.

SC: Viele im Lager des SC trauen Dir sogar noch deutlich mehr zu als die Landesliga. Wie schätzt Du deine Chancen selbst ein?

Kümhof: Ich denke, dass ich den Sprung in den Seniorenbereich ganz gut gemeistert habe. Die kommende Saison in einer neuen Liga wird jedoch nochmal eine ganz andere Herausforderung. Ich werde jedoch weiterhin alles auf die Karte Fussball setzen und meine privaten Interessen und Partys weitesgehend hinten anstellen, weil ich von Natur aus sehr ehrgeizig bin. Wie weit es dann für mich gehen kann, wird sich zeigen. Ich bin aber immer gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken und mich nicht mit irgendwelchen Spinnerein aufzuhalten.

SC: Auch wenn es uns natürlich noch immer weh tut, dass du den Verein verlassen wirst: Wir wünschen Dir für die kommende Saison alles Gute, viel Erfolg und drücken beide Daumen, dass du deinen Weg in Bamenohl machen wirst!


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Senkrechtstarter Humberg im Gespräch!

Er ist einer der Garanten für den Erfolg der Rückrunde und trotz seines jungen Alters schon jetzt eine zuversichtliche Stütze im Defensivverbund des LWL: Max Humberg. Schnell, robust, zweikampf- und laufstark. Wer dachte, dass der A-Jugendliche eine Anlaufphase im Seniorenbereich braucht, wurde vom charismatischen Linksverteidiger schnell eines besseren belehrt.

Nicht zuletzt aufgrund seines sportlichen Höhenflugs sprachen wir mit Max über die aktuelle Situation, seine persönliche Entwicklung und seine Ziele für die kommende Saison!

SC: Max, herzlichen Glückwunsch zu deiner sportlichen Entwicklung und zum großartigen Erfolg der Mannschaft in den letzten Wochen! Wo siehst du die Gründe für die jüngsten Ergebnisse?
Humberg: Vielen Dank. Da gibt es sicherlich eine ganz Hand voll Gründe, die alle zur guten Gesamtlage beitragen. Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich mich körperlich gut fühle und im Moment häufig die richtigen Entscheidungen auf dem Platz treffe. Ich fühle mich aktuell sehr wohl mit meiner Situation.

SC: Das merkt man Dir auf dem Platz auch an. Bist du selbst überrascht, wie problemlos sich die Jugendlichen im Seniorenbereich zurecht finden?

Humberg: Wirklich gerechnet habe ich damit tatsächlich nicht. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich solche Herausforderungen liebe und mich durchbeißen will. Nicht umsonst habe ich beispielsweise beim Bäumchensetzen letztes Wochenende auf das ein oder andere Kaltgetränk verzichtet – das wäre mir vorher wohl nicht passiert. Die Situation wird für mich aber auch etwas leichter, da ich mit Michel Aspelmeyer und Moritz Kümhof zwei Kumpels aus der A-Jugend dabei habe, die mir den professionellen Lebensstil tagtäglich vorleben, da kann ich mich gut orientieren. Zusammen ist es dann einfacher!

SC: Eine vorbildliche Einstellung, die sich offenbar auch auf die Stimmung im gesamten Team überträgt!

Humberg: Den Eindruck habe ich auch. Der Erfolg der letzten Wochen hat richtig Spaß gemacht, da wollen jetzt alle natürlich anknüpfen. Auch wenn wir nach dem Sieg in Meinerzhagen rechnerisch gesichert sind, wollen wir in den letzten Spielen natürlich alles geben.

SC: Der SC hat die Möglichkeit, nach dem FSV Gerlingen noch zweite Kraft im Kreis zu werden!

Humberg: Und das wollen wir auch schaffen. Es ist einfach schade, dass Denis Pachutzki nicht die volle Saison zur Verfügung stand. Vielleicht wäre sonst sogar noch mehr drin gewesen.

SC: Wie beurteilst du die Aussichten auf die kommende Saison?
Humberg: Sehr positiv. Zwar haben wir einige Abgänge, jedoch ist unser Kader breit genug aufgestellt, um sie kompensieren zu können. Nach der Saison freue ich mich aber erst einmal auf den wohlverdienten Sommerurlaub auf Mallorca (lacht).

SC: Den hast du dir auch redlich verdient! Wir danken Dir für deine Zeit und hoffen, dass deine sportliche Entwicklung so weitergeht wie in den letzten Monaten!

Humberg: Vielen Dank, ich werde daran arbeiten!


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SC LWL 05 bleibt Bezirksligist!

Meinerzhagen. Mit einem 1:0 Auswärtssieg machte der SC LWL am vergangenen Sonntag den Klassenerhalt perfekt und wird auch im kommenden Jahr in der Bezirkliga 5 antreten. Die Zuschauer können sich also weiterhin auf attraktive Kreisderbys und reizvolle Auswärtsfahrten freuen, auch wenn mit dem FSV Gerlingen ein Gegner aus dem Kreis wegfällt – nochmals möchten wir an dieser Stelle beste Glückwünsche zum Bieberg schicken und viel Erfolg für die Landesliga wünschen.

Zurück zu unserer Elf: mit dem 1:0 Sieg in Meinerzhagen feierte man nach dem 3:1 in Wenden und dem 4:2 in Hickengrund bereits den dritten Sieg auf fremdem Platz in Serie und holte die Punkte 14, 15 und 16 aus den letzten 6 Spielen. Nur das unnötige Remis der Vorwoche gegen Niederschelden sorgt dafür, dass die weiße Weste des LWL kleine Flecken hat. Nichtsdestotrotz kann man die Leistung der jungen Mannschaft in den letzten Wochen nicht hoch genug einschätzen. Nicht nur die Tatsache, dass seit Wochen mehrere Spieler, die eigentlich noch zur A-Jugend zählen, starke und konstante Leistungen abrufen. Auch die Tatsache, dass alle anderen Mannschaften im Tabellenkeller ordentlich punkten und der SC damit Woche für Woche unter massivem Druck stand, zeigt die Charakterstärke unserer Mannschaft. Trotz der Siege in Lüdenscheid und gegen Drolshagen zu Beginn der Rückrunde stand man nur einen Punkt vor der Abstiegsregion und spürte den Druck aus Kaan-Marienborn, die Woche für Woche siegen konnten und dementsprechend näher an das rettende Ufer rücken konnten. Dass unsere Mannschaften, die sich vor den Wochen der Wahrheit (Spiele gegen Hickengrund, Freudenberg und Kaan-Marienborn) nochmal eingeschworen hat, derart unbeeindruckt von der Tabellensituation aufspielte und in den letzten Wochen nicht mehr zu besiegen war, ist wirklich beeindruckend. Das Durchschnittsalter unserer Ersten schwankt dabei kontinuierlich um 21 Jahre und viele der Spieler im Kader von Jörg Rokitte haben bisher noch keine Erfahrungen in der sehr ausgeglichenen Liga sammeln können. Wer deshalb dachte, dass der SC in den Wochen der Wahrheit straucheln oder gar fallen könnte, wurde in den letzten Wochen eines besseren belehrt und kann sich die noch ausstehenden vier Spiele nun beruhigt und entspannt von der Seitenlinie angucken.

Zurück zum Spiel in Meinerzhagen: Trainer Rokitte musste auf Thomas Jantz, Jonas Ermes, Rene Sangermann, Patrick Bender und Luke Heydorn verzichten. Moritz Kümhof, Dennis Busenius und Marius Ockenfels waren ebenfalls angeschlagen und daher kein Thema für die Startelf. Deshalb rückte der A-Jugendliche Nick Heimes von Beginn an ins Sturmzentrum und sollte neben Sebastian Arens und Michel Aspelmeyer für Wirbel sorgen.

Das Spiel entwickelte sich jedoch zunächst in eine andere Richtung: die Gastgeber dominierten das Geschehen von Beginn an und verbuchte klare Feldvorteile. Unsere Jungs taten sich bei starkem Gegenwind sehr schwer, das in den letzten Wochen oft praktizierte gute Aufbauspiel umzusetzen. Gefährlich wurde es deshalb meist, wenn die Gastgeber durch Fehler im Passspiel oder technische Unzulänglichkeiten zu Torchancen eingeladen wurden. Die sich bietenden Möglichkeiten konnten jedoch weder Hakan Aktas, noch Hakan Demir in Zählbares ummünzen.

Angesichts der Tatsache, dass der SC im zweiten Durchgang mit dem Wind im Rücken aufspielen konnte, änderte sich das Spiel. Zwar war der RSV auch im zweiten Abschnitt die ballsicherere und technisch veranlagtere Mannschaft, jedoch schaffte unsere Elf es immer besser, das Spiel vom eingenen Tor fern zu halten und selbst offensive Aktionen zu verbuchen. So wurde Nick Heimes nach feinem Zuspiel in die Schnittstelle zurück gepfiffen, Christian Florath scheiterte aus 20 Metern knapp und ein möglicher Elfmeterpfiff, nachdem Michel Aspelmeyer in einem Laufduell zu Fall kan, blieb aus. Besser machte es dann der eingewechselte Fabian Schulz, der genau 17 Sekunden brauchte, um mit seinem ersten Ballkontakt nach gutem Aspelmeyer-Zuspiel trocken ins lange Eck zu verwerten. Die Führung für den SC stellte den Spielverlauf aufgrund der Spielanteile etwas auf den Kopf, auch wenn der RSV im zweiten Durchgang kaum noch zu Abschlüssen kam. Der sehr aufmerksame und gewohnt zweikampfstarke Klein hatte RSV-Toptorjäger Aktas gemeinsam mit Christopher Wagner gut im Griff, weshalb Ingmar Klose in der Schlussphase nur noch selten eingreifen musste – dann aber sicher zur Stelle war.

Nach dem Abpfiff merkte man unseren Spielern die Anstrengungen der harten Partie bei hochsommerlichen Temperaturen zwar an, ein paar Feierlichkeiten und Gesänge angesichts des erfolgreichen Klassenerhalts gab es aber dann doch noch zu hören!

Weiter geht’s nun in der kommenden Woche, am Pfingstmontag, mit dem Auswärtsspiel in Kierspe. Bei einem Sieg kann der SC den direkten Tabellennachbarn dabei hinter sich lassen und erneut Plätze in der Tabelle gut machen!

Wir freuen uns schon jetzt auf einen erfolgreichen und attraktiven Ausklang einer hervorragenden Rückrunde!